Info

In dieser Folge geht es das erste Mal über ein Projekt, das nie das Licht der Welt erblickt hat: den Podlove Radiator. Dafür haben wir uns Dom, Letty und Tim eingeladen, die alle am Projekt beteiligt waren. Wir sprechen darüber was der Radiator werden sollte, warum wir mit der Entwicklung begonnen und wieder aufgehört haben, wie sich die Vision des Radiators auf andere Podlove-Projekte auswirkt und weshalb es generell schwierig ist sehr komplexe Open-Source-Projekte zu entwickeln.

Shownotes

Timeline

Start
00:00
Herzlich willkommen zur Folge Nummer fünf vom Podlovers Podcast unddieses Mal für mich eine ganz aufregende Folge, weil wir nämlich nicht eins, sondern drei Gästinnen haben und ich beginne mal mit der Letty, hallo Letty.
Letty
00:17
Hallo.
Und dann ist heute noch der Dom dabei. Hallo Dom.
Ja Hallo.
Und wir haben, hallo Tim, wer hätte gedacht, dass ich mal sagen darf, willkommen in meinem Podcast Tim.
Ja, hallo Michi, herzlich willkommen in deinem Podcast.
Und wie sonst auch haben wir den Eric.
Hallöchen.
Und den Alex dabei.
Hallo Michi.
Hallo Alex. Um das große Thema, worum's heute gehen soll, ist,Ich sage mal nicht viel dafür, einen jetzt ein Produkt oder ein Projekt von Podlove, was das Licht der Weltbis zum heutigen Tag nicht erblickt hat. Genau, der Podlove Radiator, aber bevor ich jetzt da groß drauf eingehe, würde ich sagen, wir machen mal,unsere Kategorien noch durch. Diesmal gab's nicht viel Feedback.Außer, ich weiß gar nicht das habe ich glaube ich auch sogar notiert, Ingmar oder truefalse haben gesagt, wir sollten doch mal irgendwie die,Noice und Hum Reduction im Auphonic anstellen.Ich glaube, das hatte jeder von uns gemacht, ich zumindest hab's gemacht, aber ich habe einfach auch meine Aufnahme so versaut gehabt, dass da nicht so viel zu machen war. Also ich hoffe einfach, dass es mit der letzten Folge jetzt besser war, wo ichnicht meins, mein ausgeliehenes Headset aufhabe.Genau, ich glaube, ich habe nochmal reingehört, letzte Folge. Alex hatte ein Mini-Bisschen gerauscht. Ich werde versuchen, diesmal alles rauschen, rauszukriegen. Und genau, diesen Button hatten wir eigentlich, glaube ich, immer gedrück.
Das finde ich von der Genese von jedem Podcast immer so spannend, dass so diese technischen Grundvoraussetzungen einfach die ersten Folgen durchziehen. Immer und immer wieder. So, wie den Rauschen wie denn nicht so laut, wie denn nicht so knacksen,wieder nicht so. Also das finde ich finde ich auch ganz schön, dass es hier in diesem Podcast Erlebnis auch ein Teil davon ist.
Man denkt ja so schwer kann's nicht sein, aber es ist dann ist es dann. Es ist komplex
Das ist der beruhigendste Aspekt dieses Podcasts für mich bisher gewesen, das kannst du dir überhaupt nicht vorstellen.
Beobachte das ganze Geschehen irgendwie schon so seit zehn Jahren neben mir, denkt sich, du bist ein Podcast, dann macht man's doch mal selber.
Dachte mir so ja jetzt schmeckt er es mal selber.
Verdammt.
Ja, genau, da kommen wir auch gleich eine super Überleitung. Was haben wir denn in Folge vier Neues gelernt? Ich gebe mal an Eric einfach weiter.
Ja, ich durfte transkribieren diesmal.Zum einen natürlich festgestellt, ja dauert er doch schon relativ lange. Ich habe äh Alex Tool immerhin zur Hilfe genommen, das war ganz praktisch, jetzt Niederschrift, korrigiere mich Alex.
Ja, heißt Niederschrift.
Niederschrift. Ja, also hat so ein Command Line Tool, wo sich ein Browserfenster öffnet und dann hat man also einen Playbutton und so ein paar Shortcuts zum zurückspringen auch.Ganz praktisch aber hat mich so auch so ein bisschen drüber nachdenken lassen, wie man denn eigentlich transkribiert überhaupt.Im Transkript sind diese ganze "äh" und "Ahms" mit drin, aber wenn man da ja eigentlich gar nicht mit drin haben, obwohl sie eben Audio schon hilfreich sind, weil's einfach irgendwie Denkpausen auch irgendwie kennzeichnet. Weiß nicht, wie ihr das gehandt habt habt, als ihr die Tatskepto geschrieben habt.
Ich hab's auch rausgeschmissen.
Ja, habe ich auch gemacht. Aber jetzt halt die Frage, könnte man vielleicht dem Transkripttool gleich sagen, macht doch mal bitte alle "Ähms" weg. Keine Ahnung. Oder auch so Wortdoppelung.
Das war übrigens, wenn ich da mal kurz einhaken darf, ich lasse ja teilweise auch Transkripte von jemanden anfertigenund als ich damit angefangen habe war die erste Frage an mich. Ja was für ein Transkript soll's denn sein? Soll's wortwörtlich sein, einschließlich "Ähs" oder ohne "Ähs" oder soll das transkribiert werden was eigentlich gemeint war.Das fand ich hier schon mal eine ganz interessante Unterscheidung, wo einem automatische Systeme wahrscheinlich auch in Zukunft noch nicht so richtig viele helfen dürfen. Es sei denn, die führt irgendwann mal so autokorrekt ein oder so.
Gibt's dann eine Fachbezeichnung dafür für die beiden Arten.
Ja der Unterschied ist nämlich, dass eine Niederschrift, das sinngemäße Wiedergeben ist als quasi die, die tatsächliche Transkription.
Der Fuchs, Alex. Und das andere heißt Transkription.
Ich glaube ja. Aber da gibt's nochmal Feinheiten, auch Journalisten haben da eigentlich viel Erfahrung mit, weil die müssen ja ihre Interviews auch immer irgendwie nochmal verschriftlichen.
Startet ihr mit einem leeren Blatt oder mit einer Transribierung von irgendeinenm Tool?
Die Transgebierung, die aus Auphonic rausfällt, ist das Wit.ai glaube ich.
Und macht esSpaß, die zu korrigieren oder ist es, wäre es nicht fast schicker, das zu tippen, also ich bin es halt gewohnt, weil ich ja in meinem Zivi hatte ich so Diktatschreiben gemacht im Endeffekt mit so einem Fußwippe unddann ist tendenziell Gefühlt das eigentliche Schreiben angenehmer aber natürlich ohne Verankerung im Timecode ist es wahrscheinlich ziemliche Hölle.
Ich finde die Vorgabe, die man da bekommt, ist schon ziemlich gut. Also klar mit irgendwieFremdbegriffen wie Podlove, Subscribe Button, also entweder wird's komplett weggelassen, also ist dann einfach 'ne Lücke im Transkript oder es steht irgendwelche totaler Blödsinn, aber so normale Worte, das funktioniert ganz gut.Ja auf auf Honig.
Letty
05:46
Ich wollte gerade sagen, eigentlich finde ich es viel, viel schöner bei euch im Channel dann mit drin zu lurken und die Sachen zu lesen und mir selber dabei einfach mich amüsieren zu lassen von euch.
Ja, mein Favorit, den ich immer hinnotiert hatte, war "der Kohl war ja glaube ich relativ fix zusammengehackt".
Erics Kochsendung.
War direkt noch eine Kochkochsendung, ja. Genau, also ein paar andere Fragen, die mir einfach aufgefallen sind, ist packt man sowas wie Lachen mit ins Transkript rein, weil kann auch hilfreich sein,wenn er irgendwelchen eckigen Klammern oder keine Ahnung. Mir stellt ist ja die Frage generell, ob's irgendwie Best Practices gibt.Ja oder wenn jemand sagt mal in Anführungszeichen setzt man's dann einfach in Anführungszeichen oder schreibt man's dann noch dahinter, in Klammern.
Letty
06:34
Setzt man das Anführungszeichen in Anführungszeichen?
Irgendwie tauchten da irgendwie sehr viele Fragen auf.Und die die letzte Erkenntnis ist das, was man spricht, also wie ich das jetzt auch gerade tue,kommt mir ja irgendwie ständig irgendwie einschübe, weil man die Gedanken irgendwie anders laufen als, ich meine wenn man schreibt, dann hat man ja irgendwie Zeit, wenn man den Satz anfängt und nicht weiß wie der weitergeht, dann löscht man halt nochmal und dann schreibt man den Satz neu.Aber wenn man spricht, kommen irgendwie ständig Einschübe zwischen Gedanken, die man irgendwie unterbringt und als Hörer kriegt man das ganz gut geparsed.Aber wenn man's liest, sieht's doch schon sehr wirr aus.
Da gibt's auch eine gute CRE-Folge zum sprechenden Denken dazu. Kann ich empfehlen.
Es gibt für alles eine gute CRE-Folge dazu.
Außer zum Podlove Radiator, deswegen geht's jetzt darum.
Ja, stimmt. Okay, spannend. Auf der Webseite, auf der Podlovers Webseite sind auch ein paar Dinge passiert. Oder Alex?
Genau, Ben hat ja angemerkt, dass man den Playbutton nicht findet, was für so Audio-Content glaube ich schwierig ist.Das habe ich gefixt, der Playbutton ist jetzt hoffentlich besser sichtbar.Und es gibt jetzt auch quasi noch eher Beta-mäßig, na gut die ganze Seite ist eigentlich eine einzige Beta. Aber es gibt jetzt auch die Chapters im Player, weil zwar das ganz cool war, dass man dieses Transkript und die diese Timeline mit den Chapters zusammengesehen hat,aber das Problem eigentlich ist, dass man dann nicht mehr so richtig zu den Chaptern springen kann, weil man dann erstmal scrollen müsste.Und ein bisschen an den Icons habe ich auch rumgespielt. Da ist aber glaube ich auch noch Luft nach oben.
Ja, da den Playbutton auch, finde ich noch, auch bei dem gefixten. Weil er liegt so im Cover, das könnte auch das Covericon sein. Das ist wieder nicht.Ist es zwar ein bisschen stärker, aber immer noch. Es tut mir leid. Also ich finde ja schön, dass dass es so einemexperimentelle wir machen immer mehr von den Features mit rein auf die Seite, wie geht und on the go, Seite ist. Aber der Teil ist wirklich, also ich hätt's jetzt auch nicht wirklich, wenn ich nicht,wirklich unbedingt was playen wollte, gerade, weil der Player eigentlich unten ist zumindest, hätte ich das auch schon wieder nicht gefunden. Beim Hovern ist er wenigstens voll, aber der muss irgendwo extra sein und ein großes Play oder irgendwas, ne? Da gibt's noch mehr Verbesserungspotenzial.
Schickt uns UX-Vorschläge.
Mach einfach über einen Playbutton hin, mehr Buttons.
Sehr gut. Immer her damit. Und ich finde das cool, das ist ja auch so die ganze Idee, dass wir das so ein bisschen evolutionär entwickeln.
Ne, ich fand es auch nicht, ich finde es auch nicht lästernswert, ich finde es auch gut. Ich habe ja, ich bin ja so ein bisschen am zugucken, weil ich war jairgendwann mal eigentlich auch gedacht haben, mit von Anfang an mit dabei zu sein bei diesen Dinge, wenn die Sache anders gelaufen wäre. Und dann war ich halt nur am Schlauberger Kommentar dageben, aber ich sehe das ja als hilfreiche Feedback von meiner Seite und das ist ernst gemeint.
Letty
09:39
Darf ich auch nochmal was fragen? Vielleicht hat das Alex auch gerade gesagt, weil ich bin mir halt grad nicht sicher, aber warum ist die Timeline vor den Shownotes.
Das habe ich so entschieden.
Letty
09:49
Weil es finde ich total verwirrend, weil ich glaube, ich bin durch Tim einfach so sozialisiert worden, dassdiese Summary da steht und danach habe ich die Shownotes, um gleich reinzuklicken, weil das ist ja meistens der erste Punkt, warum ich überhaupt nochmal auf die Webseite komme, ist ja dieses: Ah jaich wollte den Link mir anschauen, den ich gehört habe.
Also das ist auch noch eine das ist auch noch nicht final so durchgepaukt, weil wir ja auch das Shownots Modul eigentlich nehmen wollen, um die Shownotes zu ziehen, jetzt ist es ja gerade nur der Content der Episode, der da reingepastet wird. Und wenn wir dann irgendwannsoweit sind, dass wir den Shownotes auch noch ein Timestamp geben können, dann wird das wahrscheinlich auch mehr noch mit in die Timeline mit integriert werden. Ja, aber deshalb.Es ist nur ein Zwischenschritt bisher, aber ich wollte halt irgendwie eine Möglichkeit haben, das mit abzubilden.
Ich kann mir jetzt schon vorstellen, dass die Leute nun sagen, dann finde ich die die Shownotes nicht mehr in der riesengroßen Timeline.
Muss mal gucken, ob man das filtert oder ob man da zu bestimmten Punkten springt. Da gibt's bestimmt Möglichkeiten, aber es öffnet erstmal die Möglichkeit.
Ihr seid übrigens, das wollte ich gleich schon mal als Punkt anbringen. Ich habe mich immer so gefragt so, okay, alles klar, jetzt habt ihr so die drei großen Sachen durch, was ist das Nächste, aber ihr habt im Prinzip eine Komponentevon Podlove komplett rausgelassen bisher und wahrscheinlich einfach weil er sie so gar nicht sieht aber die er auch sozusagen Teil dieses Projektes ist. Das sind die Formate.Die Spezifikation, die Specs.
Wir haben überlegt, ob wir darüber eine extra Folge machen. Wir haben sie ab und zu mal immer so ein bisschen angeteasert. Die Specs.
Ich denke in der ersten Folge wurden sie erwähnt, ja.
Da kann man viel zu erzählen.Zum Beispiel die Podlove Timeline, die sozusagen diese Idee von die Shonotes und Transkriptefallen alle in das selbe Gitter rein, auch schon mal versucht hat anzudenken. Aber das ist so eins dieser zahlreichenirgendwo oft auf dem halben Weg verhungerten Projekte. Die aber trotzdem irgendwann nochmal lebendig werden müssen.
Ja allein über dieses Spec könnte man wahrscheinlich eine Episode investieren.
Doch doch, ich denke, das ist immer ist geplant. So die Chapters sind auch im Player, hattest du noch was anderes über den Webplayer zu berichten, Alex.
Ja und zwar sind da jetzt also:Es gibt ein neues Release vom Webplayer und der ist jetzt Accessible und zwar auch so, dass er geprüft wurde und seine Accessibility jetzt bewiesen wurde. Das heißt im Einsatz auch vor allen Dingen für Hochschulen steht da nichts mehr im Wege.
Was heißt denn bewiesen?
Wir wir hatten da ja einen Audit, also beziehungsweise die Hochschule hatte uns da einen Audit vermittelt.Und da habe ich ziemlich gutes Feedback dazu bekommen und das waren dann, war so ein Pingpong so drei, vier Development Releases, die ich da gefahren habe und am Ende ist es jetzt so, wie sie sich das vorstellen.
Super. Hm, dann war's das auch schon mit dem regelmäßigen Kategorien und ich würde sagen wir beginnen mal mit dem Thema Radiator.Ich würde ja gerne so ein bisschen chronologisch vorgehen, aber bevor wir das machen, damit die Hörerinnen jetzt,Vielleicht generell so eine ganz grobe Vorstellung haben, worüber wir überhaupt reden und was dieses Projekt war, dass irgendwie ich dachte, vielleicht könnte das Eric gutmachen, einfach nochmal sagt, was.Was war denn insgesamt der Scope dieses Projektes? Was,hatten wir mit dem Radiator vor, was hätte der können sollen? Gibt's da so einen kurzen Elevator Pitch, bevor wir irgendwie starten können mit den Anfängen, wie hat alles begonnen.
Ich glaube, das würde es eher an Tim weitergeben.
Wir haben den Sendungstitel.
Ihr traut mir keine Zusammenfassung zu.
Doch ich schon, alle anderen nicht.
Genau, danach wirklich dann danach gerne ausführlich loslegen mit was war der Stand des Podlove Projekts? Wie hat das alles begonnen, nur damit wir einfach die Hörerinnen in nicht ganz im Regen stehen lassen.
Kein Problem.Der Podlove Rediator ist der Versuch einerseits alles, was bisher im Podlove Publisher so gelernt wurde, neu zu überdenken und das Gutedraus in die Zukunft zu bringen und das, was man besser in der Vergangenheit belässt, eben genau dort auch zu lassen und außerdem unabhängig vonWordpress zu werden und dabei im Prinzip alle Funktionalitätmit reinzuholen, die man insgesamt für die Veröffentlichung eines Podcasts und auch die Produktion eines Podcasts benötigt.
Schön, geil, danke. Genau, das hatte ich mir gewünscht.Dann fangen wir mal an, ich bin ja auch ein bisschen später ins Projekt gekommen. Wir haben jetzt heute übrigens, vielleicht sage ich auch das nochmal. Wir haben jetzt heutedas gesamte Entwicklerinnenteam dabei und Tim alsEvangelisten und vorantreibenden des Projekts und ich würde gern am Anfangeinsteigen, nämlich wann war das, wann habt ihr das erste Mal über den Radiator in dieser Form nachgedacht?Was war da der Stand des des Publishers zu der Zeit? Das hat ja wahrscheinlich recht früh schon begonnen. Ich schätze mal mit Eric und Tim kann das sein.
Also man musstrennen zwischen dem Begriff des Radiators, der kam relativ spät.
Ja, würde ich trennen vom Begriff.
Ich meine letztendlich fing's mit der Begurtsstunde des Publishers an, weil wir von Anfang an uns zwar dann für Wordpress entschieden haben.Aber glaube ich auf einer Hirnhälfte schon wussten, dass das nicht der der große Traum ist und schon in diesem Moment des ersten Commits oder sogar der ersten Idee.
Vom Gefühl her würde ich sagen, fünf Jahre mindestens. Also lange Rolle ich das schon mindestens im Kopf rum.
Es ist fünf Jahre bevor es gestartet wurde oder jetzt fünf Jahr.
Vor fünf Jahren, das ist jetzt so ein bisschen geschätzt, aber das das ist ja alles, gab's ja schon mehrere Anläufe.
Es wird gefühlt gefühlt für mich länger weil das ist ja doch aus jetzt zwei Jahre schon fast her, dass wir das Ding gestartet hatten undso die grundsätzliche Haltung deinerseits da wirklich einen.Also gefühlt habe ich diesen Pitch und irgendwann ich selber nochmal gehört auf irgendeinem sehr alten Congress aber.
Ich kann mal kurz gucken, wann meine Dateien hier so.Ob ich hier irgendwelche Erstellungsdaten finden kann. Naja die sind leider wenig aussagekräftig. Wie es so den Eindruck halt hier.
Ob das Historiker später auch machen, Dateisystem reingucken, wenn Dateien angefasst wurden, wenn sie erstellt wurden.
Ich frage mich dann, auch wenn Tim jetzt gleich die die Daten findet,wer hat die ersten Zeilen geschrieben, wann habt ihr euch dafür entschieden so mit Elixir hier geht's jetzt los oder habt ihr eine Planung gemacht, was sind die ersten Steps, wie ging's da dann konkret los.
Ich hab's: 30.01.2014.
Sag's ja.
Dann habe ich wahrscheinlich im Congress davor von dir irgendwie das Ohr voll bekommen. Da war ich nämlich gerade da.
Die da habe ich nämlich ja genau, der erste, mit dem ich tatsächlich darüber gesprochen habe war Astro.Erinnerst du dich dann noch? Astro hat doch viel in Erlangen gemacht und Astro hat ja dieses Prittorrent gebaut. Hieß das so?
Prittorrent ist ein Teil von BitLove, aber.
Prittorrent ist der Torrent Client den Astro gebaut hat Bitlove hat aber auch gebaut glaube ich, ja.
Ja auf jeden Fall, genau.Der war sozusagen ohnehin da in diesem Bereich ganz gut und das war so der erste Ansatz schon mal von von unten an anzufangen, weil halt einer der wichtigsten Aspekte des Radiators aus meiner Perspektive,schon immer sozusagenGroundup, der Downloadbereich war. So und die die generelle Fähigkeit von dem Teil möglichst überall hinzustrahlen,in alle Richtungen. Hence the name Radiator.Da kommt das sozusagen her. Also die Grundfähigkeit dieses Systems möglichst effizientAudiomedien in alle Richtungen alle möglichen Formate hin zu streamen, Laden anzubieten, zu zählen und so weiter, dass das sozusagen die Kernidee vom vom Radiator und deswegenheißt das auch so.
Und du hast dich dann am Anfang mit Eric zusammengesetzt und was geplant oder nachdem du mit Astro gesprochen hast.
Ja, da gibt es nicht so einen Anfang. Ich meine, mit Eric habe ich mich von Anfang an, das habt ihr ja auch schon viel drüber geredet, wir haben uns wir haben uns immerzusammengesetzt, ne Eric? Also von Anfang an, wir hatten einfach regelmäßig immer mal wieder so eine so eine Session, haben uns hier in der Metaebene getroffen oder ich bin mal nach Leipzig gefahren und haben dann uns einen Tag eingesperrt und sind alles mal durchgegangen.Und natürlich haben wir da über Konkretes gesprochen, so mit was soll die nächste Version können und was müsste man mal, aber natürlich nebenbei halt auch immer so aus diesem permanenten Frust mit so, das geht nicht mit WordPress und das ist alles so schwierig und PHP riecht nach Lulu.Hat sich halt immer wieder auch dieser Wunschgeäußert. Na ja eines Tages, ja? Eines Tages lassen wir das alles zurück und und und bauen das mal auf moderne Technologie neu und dann dann können wir auch andere Dinge machen. Und in diesen Jahren habensich ja die Rahmenbedingungen auch wirklich signifikant geändert, also heutzutage ist dieser GedankeCode in irgendeiner beliebigen Programmiersprache zu schreiben und das dann mal so mit Schnips auf irgendeinem beliebigen Server bei einem beliebigen Provider zu deployen. Da denkt man ja heute gar nicht mehr drüber nach. Als wir angefangen haben,war sozusagen alles außer PHP irgendwie eine Wahnvorstellung und ja, da hat sich dann halt mit der Zeit was immer wieder was geändert.Quasi parallel zu diesem sich immer weiter evolvierenden Internet.Und natürlich auch der Programmiersprachenlandschaft und all dem neuen Medientools, Betriebssystem, Fähigkeiten, Clients, Telefone und so weiter, also alles was ja zu diesem Ökosystem dazugehört, alles hat sich weiterentwickelt undJedes Jahr hat man immer wieder gesehen, so, ah jetzt kommt auch das, jetzt kommt auch das, jetzt kommt auch das, sprich: Das, was wir eigentlich irgendwann mal wollenwird ja eigentlich immer einfacher, man kann es mir jetzt auch nochmal zehn Jahre warten, das ist bestimmt wahrscheinlich noch einfacher. Blos dann kommt man ja nirgendswo hin und das war immer so ein bisschen die Frage, so wann stürzt man sich jetzt wirklich mal auf dieses Projekt?Weil man willst ja dann zu einem Zeitpunkt machen und da Rahmenbedingungen machen, wo man dann eben zumindest auch so weit kommt, dass man sagt, okay, alles klar, das ist jetzt auch die Zukunft undda gehen wir jetzt weiter.
Ja, genau, das habe ich mich gefragt. Wann, was war der Auslöser des Projektes? Wann habt ihr konkret begonnen?
Naja es gibt nicht so einen Tag, sondern wir haben eigentlich immer wieder neu eroiert, so wie könnte man'smachen und was du jetzt wahrscheinlich meinst ist, wann hat das angefangen, was wir jetzt zuletzt gemacht haben, was so sagen wir mal der umfangreichste Schritt war, um das zu tun.Weil es ist ja vorher schon viel Zeit in die Idee geflossen, was soll das überhaupt können? Wie wie soll es überhaupt funktionieren? Das das hat ja eigentlich die ganze Zeit schon stattgefunden und dann jawurde eben das vielleicht das erste Mal wirklich Code erzeugt. Wann war das?
Also der erste Commit vom Radiator ist ein Jahr und sieben Monate her.
Im Februar 2019.
Und der Auslöser, dass ihr dann tatsächlich zu Coden begonnen habt war, weil ihr dann dachtet, es ist jetzt an der Zeit? Wie habt ihr euch zusammengefunden?
Naja gut, das Ganze, also jetzt diese dieser konkrete Move hatte einfach damit zu tun, dass ich irgendwann mal eine Mail vom Spiegel bekommen habe.Die meinten so ja, sie würden jetzt irgendwie mehr mit Podcast machen und das wäre ja alles die Zukunft und so und wir hätten da ja irgendwieein tollen Webplayer und der wäre für sie ja irgendwie ganz interessant und ob man nicht mal telefonieren kann. Dannhaben wir glaube ich mal telefoniert und dabei stellte sich halt herausdass sie diesen Webplayer ganz Knorke fanden und dass sie festgestellt haben, dass sehr viel von dem was sie so an Funktionalität haben wollen da schon drin war.Ja und dann gingen diese Gespräche immer weiter und sie berichteten, dass sie dann gerade irgendwie von Google da aus diesem DNI, heißt das so? Diese Digital News Initiative.Genau, also wo sie quasi so Kohle über die Presselandschaft in Deutschland haben, regnen lassen, damit die irgendwie malwas machen und sie lieb haben. So, keine Ahnung, was ihre genaue Motivation dazu war und ja das war quasi so eine Art externes Forschungsprojekt unddann haben wir uns halt mit denen unterhalten, haben festgestellt, dass eben diese Idee, die wir für den Radiator haben, auch ganz gutauf das passte, was sie so sich auch vorstellten als zukünftige Distributionsmaschine.In die Richtung ging das Ganze und dann wurden wir uns da halt irgendwann einig, dass man das eben so starten kann und ja, dann hat sich dieses Team hier zusammengefundenweil wir dann eben einfach so einen Plan hatten mit okay, wir kriegen jetzt hier mal ein Jahr auch mal richtig finanziert,man kann sich mal ordentlich Zeit dafür nehmen und dann war eben so die Hoffnung daraus so ein Kickstart zu zu machen, dass ebenso viel entsteht, dass das so ein Eigenleben entwickelt. Da sind wir nicht ganz hingekommen.
Ja. Genau, so hat sich dann unser Team gefunden. Da waren ja Letty, du hast Frontend gemacht und ich auch.
Letty
24:47
Genau. Ich glaube, ich bin aber als letztes ins Team mit reingekommen.
Ich glaube Dom hat Backend gemacht. Hand hat ist auch vor mir noch, hat auch vor mir dann noch angefangen, ne? Wie bist du dazu gekommen Dom?
Ja, bei mir war's so ein bisschen gemischt, also ich hab ja irgendwie so meine Zelte in AmErica abgebrochen und war ein bisschen unklar, was ich denn überhaupt beruflich wieder mache hier soin Deutschland und hab sowieso immer ein bisschen 'ne Affinität zu Elixier gehabt und Podcasten ja auch und bin eigentlich ein bisschen wieder näher in dasPodlove Universum eingetreten als ich mich irgendwie drüber aufgeregt habe, was denn für ein schlechter Player bei Fanboys läuft und dass wir da auch nichtden Webplayer nicht auch benutzen könnten an der Stelle und weil ich eh gerade auf der Technologieumschau warhab ich dann gedacht OK der beim Webplayer fehlen noch die Links und die Chapter Icons so ein bisschen, die waren da noch nicht so gut drin. Die Chapterlinks auch noch nicht so und dann dann mache ich das doch mal. Dann gucke ich mich da mal rein und habe ein bisschen eben so diese ganze Technologie vom Webplayer dann mirangeguckt und hab ein bisschen die Düse bekommen, weil ich schon so lange kein Web mehr gemacht habe. Wie was dennwhier alles an an Tuning am Start ist, also im positiven Sinne wie im Negativen, ja weil irgendwie gefühlt wird die Welt runtergeladen und dannirgendwas zusammengedampft, dass da so dann live wieder in den Player wieder in JavaScript hoch wie auch immer. Ich hab auf alle Fälle contributed und habdadurch ein bisschen mehr Kontakt zu Alex bekommen dann auch, weil der hat mir hier schön an den Händchen gehalten, damit ich auch kontibierten konnte im Endeffekt, weil ich war da wirklich. Ich wusste zwar grundsätzlich wie React und der ganzeKram funktioniert, aber jetzt konkret, wo und das Setup, das Alex da zusammengebaut hat, was ja eben, wie ihr so schön im letzten Podcast oder im vorletzten Podcast ja auch erwähnt habdurchaus eine eigengestrickte, zusammengewürfelte Komponente, zwar dieselbe Technik, aberauf auf einer auf einen auf eine eigene Spielart ist. Da muss man schon ein bisschen reindenken und da war Alex eben so nett, mich mehr oder weniger aufzuklären. Und dann bin ich auch mal durchgestiegen. Das war Gut.Und so bin ich praktisch so ein bisschen mehr so auf ach ja ich mach da jetzt gerade ein bisschen mit und auf dem Radar ein bisschen mehr gewesen und als dann diediese Geschichte mit dem Spiegel und Tim und so weiter kam, war halt auch klar, okay, ich hab auch Bock auf Elixir, da würde ich auch jetzt mal mitziehen an der Stelle, passe ich eigentlich auch in dasProfil und könnte ganz spannend werden und lass uns doch mal lass uns doch da mal die Sache angehen. So war mein Gefühl.
Der Vollständigkeit, aber das war noch das alte Repo. Das neue Repo ist noch ein bisschen schwieriger.
Ja, ja, das Neue ist noch schwierig.
Dann wiederum an die Hand genommen.
Hat jemand eigentlich die Subscribe aufgenommen, nicht oder? Da wo du das erklärt hast, weil da bin ich leider, war ich nicht mehr so fit im Kopf, da habe ich nicht so hundertprozentig aufgepasst, aber da hast du's eigentlich sehr schön auseinandergenommen.
Wenn ja, verlinken wir es hier.
Da gab's mal einen, ich glaube, da gab's mal einen Recording, habe ich das noch. Muss ich mal gucken.
Also ich bin ja der Meinung, das ist zwar overengineered an der Stelle, aber es nutzt halt die Konzepte genauso wie sie gedacht sind, grundsätzlich deshalbsehr hilfreich, overengineerd, wenn man mal durchsteigt. Und ich war genau auf der Suche, ich habe so gedacht, okay auf auf Mac und IOS und Swift und das Ökosystemmich verloren, abgehängt, macht kein Spaß mehr, was ist das Nächste? Und dann eben 'ne ganz sauber gemachtes,React style Redux Konzept ist sehr schön, dass ich das mal gesehen habe. Hier wird es auch aussehen kann. Finde ich auch immer noch viel schöner als die Swifty UI-Kacke, aber das ist ein Nebenschauplatz.Und eben genauso bei Elixir. Ich will halt einen Elixir Server bauen und nicht wiederumdie Tools falsch benutzen und so rein, um Technologie zu lernen, auf die richtige Art und Weise und gleichzeitig ein Projekt zu machen, ist was, was mich antreibt und das hat halt an der Stelle sehr gut gepasst für mich, plus eben. OkayEric nutzt Elixir richtig, Alex nutzt den die ganzen NodeJS und das Frontend Tooling richtig.Da will ich einfach mal mitschwimmen und mal was was lernen und mitmachen und das hat mir auch sehr viel gegeben an der Stelle. Also bin ich auchsehr dankbar daraus gegangen, so von der Seite.
Letty, wann bist du denn dazu gekommen oder wie?
Letty
29:01
Ich weiß nicht, so wie Tim die Leute immer abfängt vor seinem Studio halt. Das müsste irgendwannMai, Juni. Tim hat so eine Affinität, die Leute einfach auf der Straße anzuquatschen. Nicht, das müsste so im Mai oder Juni 2020.
Nur die Schönsten und Besten Letty, nur die Schönsten und Besten.
Letty
29:22
Schleimer. Aber vorher genau, ich erinnere mich sehr gut an die Subscribe, die war im.Weiß nicht, also nach der Subscribe war das auf jeden Fall. Da habe ich ja angefangen mit dem Subscribe Button, genau Alex hat mir die Einfachkeit seines Repus auch nochmal vor Augen geführt.Das war sehr interessant. Da habe ich gefühlt nochmal neu gelernt, was das heißt Software zu schreiben.Genau, aber ich weiß das gar nicht mehr genau. Das müsste im Mai/Juni so wahrscheinlich gewesen sein. Da war auch schonbisschen was vom Frontend da, das hattest du ja Michi hier schon einiges vorgearbeitet, so die grobe Grundstruktur, glaube ich, für den für das CMS vom Radiator aufgesetzt, ja.
Wollen wir dann vielleicht doch nochmal ein bisschen konkreter sagen, woran wir gearbeitet haben im Backend und im Frontend?Dass die Schwierigkeit war ja, Tim hat's vorhin gesagt, eigentlich wollten wir alle wichtigen Funktionen, die der Publisher hatte auch haben.Dann aber alles was WordPress ist oder selbst schon kann und was wir dafür braucheneigentlich auch, aber natürlich ohne Wordpress, das heißt also, alles komplett neu geschriebenUnd aber direkt natürlich dran denken, was wollen wir in Zukunft eigentlich noch erreichen und welche Features brauchen wir vielleicht nicht mehr oder wo können wir das UI ganz neu denken, weil wir plötzlich nicht mehr an WordPress gebunden sind und das sind ja docheinige Features, wo habt ihr euch im Backend, woran habt ihr euch da als erstes gemacht?
Also.Zum einen also wenn du sagst, wir wollen WordPress oder die wichtigen Teile von WordPress nachbauen. Also wir haben uns schon soweit abgegrenzt, dass wir,natürlich uns auf das Minimum beschränkt haben. Also klar braucht's irgendwie einen Login und eine Accountverwaltung, aber wir wollten ganz gewiss kein Content Management System nachbauen.
Podcast Management System.
War schon eine Abkürzungdie wir an der Stelle gemacht haben. Aber tatsächlich war die Anfangszeit darauf fokussiert, wirklich so die, ja das Minimum von überhaupt so einem gehosteten System.nachzubauen, was eben einfach auch mti Login, Logout und Passwort vergessen und generell Accountverwaltung undRechtesystem hatten wir auch gleich noch mitgedacht.Das ist eben nicht nur irgendwie ein Admin gibt und Nutzer, sondern eben verschiedene Rechtegruppen und so und wurden davon auch schon als schön erschlagen.Also Dom hat sich da relativ viel drum gekümmert. Vielleicht kann er selber was dazu sagen, aber das war, glaube ich, schon ein größerer Brocken als als anfangs auch erwartet.
Ja, also das.Es sind halt viele Basiselemente, die man mal braucht. Also wir hatten's ja schon angedacht, dass es gleich Multimandanten fähig sein soll an der Stelle eigentlich auch, falls es mal eben,dass wir es auch hosten könnten für andere an der Stelle. Und sobald sowas Multimandantenfähig sein soll, also wirklich, dass es mehrere ganz voneinander getrennte Accounts gibt, die sich zwar wieder irgendwie die Daten teilen, aber da darf nie was durchblutenzwischen den, da hat man sofort wieder so alles ein bisschen komplizierter. Dann ist natürlich beim Podcasten selber auchgibt's viele Dateien, die da irgendwie hoch müssen, dann irgendwie eine Amazon-Style Bucket Anbindungen in irgendeine Form, dass man auch Daten hochladen kann, da was machen kann. Dann war die Grundidee auch vom Radiator das die komplettedie komplette Funktionalität auch hinter einer API eigentlich verfügbar ist und nicht nur in dem schönen Elixir-Phoenix Heim Konsortium.Einfach mal so als App direkt funktioniert, sondern dass eben alles über eineAPI gesprochen werden kann und das hat dann auch dazu geführt, dass es ein bisschen abstrakter wurde an der Stelle, weil man halt so ein Feature gebaut hatund dann hat man hier, okay Rest API, GraphQL, dann hat man wieder bisschen mehr gelernt darüber, dass man bei GraphQL durchaus mit den Mutations ein bisschen vorsichtig sein will, weil die nicht so nicht so mächtig oder nicht so gutlaufen, wie man's eigentlich braucht. Also doch wie der Rest API und GraphQL und nicht nur GraphQL, da gab's viel hin und her und viel Designdiskussionen drumherum und obwohl's natürlich für all das hier sehr schöne Elixir Librarys gibt, muss man nämlich auch sich raussuchen und dann anbindenund dann natürlich trotzdem die API machen, die API muss auch funktionieren und das ist einfach vomBasisaufwand, den man dann so treiben muss, die Menge die man Software generiert nicht wenig gewesen und mehrin dem Fall auch, als wir eigentlich zeitlich in der Lage waren, schnell abzurocken, obwohl wir versucht haben Gas zu geben an der Stelle. So ging's mir ein bisschen.Und ich mein wie ihr dann dazu gekommen seid, weil ihr diese diese API also war ja nochmal ganz klar okay.Es gibt hier einen einen Frontend, das die API sprich komplett nur und das Backen sollte halt die API zur Verfügung stellen, das hat er dann immer so ein bisschen RoundtripSchmerzen bereitet, dass wir uns auf eine API geeinigt haben und dann haben wir die implementiert und haben wir die mit Tests implementiert auf unserer Seite, aber dann war irgendwann mal wieder mit dem Frontend klar, ja so viel Spaß macht die so auch nicht, also muss man doch besser die nochmal anders machen und diese ganzen Roundtripzeiten sind halt danneinfach länger dadurch, dass es gleich so groß gedacht war, so an der Stelle.
Man sollte an der Stelle auch mal erwähnen, dass der Radiator nicht dafür gedacht war, dass jeder Podcastsich selber seinen eigenen Radiator installiert, sondern dass es irgendwo Podcast Netzwerke gibt, die solche Instanzen fahren. Das sollte theoretisch möglich sein, aber es ist ja was anderes, als jetzt sich jetzt einenFTP Server zu klicken und dann PHP Script hochzuladen.
ich würde sagen beides Alex. Alsodas wäre so meine Erwartung eigentlich da dran, dass es auch für einen wunderbar funktioniert und dann auch einen nicht überfrachtet, aber das ist genauso eben auch auf viele skaliert und eben auch so für Community Installationen.
Genau, aber das ist nochmal so ein Komplexitätslevel, was da oben noch mit drauf war, dass du, dass man halt nicht nur an den einen Podcast oder das eine Netzwerk sogar gedacht hat, sondern an mehrere Netzwerke, mehrere Podcasts.
Aber das ist also um nochmal zurück zu der Originalfrage: Okay also mit was haben wir denn begonnen? Also im Endeffektmit der Basis, damit überhaupt ein bisschen was geht. Das heißt, eben die GraphQL und Rest API Infrastruktur zu schaffen. User Infrastruktur zu schaffen, die Infrastruktur zubauen, dass es in dieser API eben sowas gibt wie Podcast Netzwerke, Shows und und die einzelnen Episoden dann das ein Feed generiert wird. Eric War dann relativ schnell auch schon mit gleich einer Analytics mit Andenken an der Stelle undallein das ist ja schon ein relativ großer Batzen an Funktionalität, der da irgendwie dannrein musste schon bevor es im Endeffekt losgang so gefühlt. Also damit hat das alles gestartet und hat einfach auch.Ja, Genau.
Ja, vielleicht ein guter Punkt, also die Basisdatenstruktur für so Podcasts. Ich habe mich natürlich am Publisher orientiert, also mit Podcast Episoden und so weiter. Die Kapitel Metadaten und so weiter die wir da schon drin haben, aberso vermutlich das am häufigsten kommende Feedback vom Publisher war schon immer, wie kann ich denn jetzt mehrere Podcasts oder Verwirrung? Wie kann ich denn jetzt mehrere Podcasts mit dem Publishermachen und wir wussten einfach, der Bedarf ist damehrere Podcasts verwalten zu können, deswegen war von Anfang an klar, dass der Radiator das auf jeden Fall können muss, das ist das, was wir hier Netzwerke genannt haben.So ein Netzwerk ist letztendlich eine Sammlung von mehreren PodcastsUnd dann kam aber nochmal eben die Komplexitätsebene des Multimandantensystems drüber, dass es eben nicht nur ein Netzwerk gibt, sondern verschiedene Netzwerke und einen Nutzer verschiedenen Netzwerken angehören kann oder verschiedene Rechte in verschiedenen Netzwerkenhaben kann.
Und noch interessanterweise ist ja das ganze Ding eher mehr oder weniger so eine große Metadatendatenbank für die Podcast, also für also die Idee war, dass der Radiator schon auchim Endeffektdie komplette Datenverwaltung ist für deine Podcasts mit deinen Rohdaten im Endeffekt irgendwann mit allen Metadaten, die du hast, die wirst da hochladen, eintragen und das ist so, denn es kann deine Source of Truth werden an der Stelle, das führt dann eben auch dazu, dass sowas wieLeute, die in dem Podcast teilnehmen, wiederum als Metadatum existieren in dieser Datenbasis. Die könnten aber gleichzeitig auch Users des Systems sein und dann sind wir sofort in dieser mentalen Verwirrung, die man dannin der Begriffsklärung selber auch schon gerne durcheinanderbringt, nachdem er gefragt wird. Also ich habe glaube ich auch gerneMichi bei Nachfragen auch mal genau die umgekehrte Wahrheit gesagt, als es wirklich wahr, weil weil es halt einfach schnell eine sehr komplexe Geschichte war. Also nicht im Sinne von das braucht's alles nicht, sondern schonalso das hätte man schon gerne, aber die Begriffsbildung ist halt durchaus schwierigund die Datenhaltung dahingehend ja auch, weil man will ja sehr gut in der Lage sein, Leute einzutragen, die jetzt mitgemacht haben in dem Podcast,die jetzt auch einen Account haben, aber den nicht für den Account nicht verlinken, weil man nicht will, dass dass die jetzt über alle Podcasts hinweg auf diesen Instanz vom Radiator identifizierbar sind. Alsodas ist nicht ein Datum. Es sind unterschiedliche. Und da werden wir sie wieder zusammenführen können eigentlich.Die Wünsche waren, was es alles können soll, waren sehr groß und auch zurecht und gefühlt haben wir uns,in die Breite, ein bisschen zu sehr in die Breite entwickelt, wobei das ist jetzt schon fast weiter hinten in der Analyse.
Ich kann ja mal was sagen, wo wir im Frontend gestartet sind.Als ich dazu gekommen bin, habt ihr auf jeden Fall schon am Backend gearbeitet und ich habe dann aberdoch erstmal mit verschiedenen Podcasterinnen gesprochen. Das waren soZehn wahrscheinlich irgendwie und die haben mir alle ganz lange erklärtwie sie Podcasts aufnehmen, wie sie den Publisher benutzen, was sie am Publisher noch niemals verstanden haben, was sie total gut finden am Publisher oderwas sie auch sagen, dass was zur Hölle soll das, wieso ist das denn hier gelandet und so weiter.Genau, da hatte ich mir, da ist mir dann auch zum ersten Mal aufgefallen, wie viele unterschiedliche,also gefühlt hatte auch jeder irgendwie so ein bisschen anderen Workflow, der Podcasterinnen.Und ja danach erst erst so einige Wochen später habe ich dann begonnen das Frontend zu schreiben und bei mir war's dann immerauch so ein bisschen. Ich wollte natürlich direkt die API testen und da gab's ja auch schon einiges, also war da super viel zu tun. Im Endeffekt jetzt ein visuelles Design oder einen BrandKonnte man natürlich eh nicht in der Zeit entwerfen, aber zumindest ein UX-Design, da hätte man irgendwie ganz viel ausprobieren können, also ich war so in verschiedenen Modi immer:Teste ich jetzt die API und baue direkt mal alles ein, was die im Backen schon gemacht haben. Zur Not auch vielleicht erstmal ohne das perfekte Label und miteinem Input Feld, was ich später durch eine andere Art ersetze oder durch einen anderen Workflow oder,Schaue ich mir erstmal an, wie sind die User Workflows, was wollen wir überhaupt für Funktionalitäten haben? Das war genau und dann können wir aber Gott sei Dank Letty dabei,da lief das alles einen Tick schneller ja.
Letty
41:10
Wobei die Fragen eigentlich immer noch dieselben geblieben sind, weil es so ein bisschen schwierig ist natürlich Workflowsin Forms abzubilden. Also es war halt so, worüber wir immer wieder gestolpert sind, so Nutzer geben was ein, wie gibst du was ein? Was hast du da so fürMöglichkeiten und ist das, was wir uns gerade denken als Workflow eigentlich ein sinnvoller Workflow, ist das einguter Workflow, ist es ein Workflow, der vielleicht den Nutzer am Ende ausbremst und das war auch immer wieder so eine Diskussion oder wo wir versucht haben, auch so den Kern zu finden so, wir wollen einTool bauen, nennen wir es einfach mal Tool, was den Podcaster und die Podcasterin unterstützt und nicht eine Behinderung ist, nicht irgendwie einschränkt, nicht irgendwie vom Arbeiten abhältund es sollte halt irgendwie auch Spaß machen, weil ich meine, ich glaube, wir wissen alle, wie nervig es mit Software sich auseinanderzusetzen, die irgendwie zum Kotzen ist.Ich meine, bei WordPress ist man schon.Genau, auch zuverlässig auch immer wieder dieselben States produziert und wenn ich irgendwo hingeklickt habe, auch wirklich dieselbe Sache passiert. Es war halt schon ganz schön Michi grinsed so.
Die Besonderheit an dem CMS war ja auch, dass es eine Variante davon war, da Meta oder Daten in den den Radiator reinzubringen, dadurch dass man die API hatte, hätte man aber auchWorkflows abbilden können, die jetzt nicht dem Standard entsprechen oder die jetzt nicht der normalen Podcasterin entsprechen.
Letty
42:45
Genau, man hätte mehrere Schichten im Prinzip abbilden können, so von Tim, der irgendwie der Power-User ist, an denen irgendwie wahrscheinlich die wenigsten aus unserer Zielgruppe rankommen. Fer hätte sich auch ein kompletteigenes System am Ende zurecht modeln können oder wir für ihn.
Ne MoneyMoney Integration oder so.
Letty
43:00
Ja genau und zu Monkey Office und dann ist der Tim glücklich.
ich bin die Zielgruppe Leute.
Letty
43:09
Du bist ein Teil der Zielgruppe.
Ich hätte uns so vorstellen müssen: die vier Entwickler oder fünf Entwicklerinnen und die Zielgruppe.
Letty
43:18
Aber das reicht immer noch für den Sendungstitel.
Ich bin die Metazielgruppe.
Metazielgruppe Ja.Okay. Genau, wir haben ja dann echt konsistent eigentlich auch zu viertmehr oder weniger konsistent daran gearbeitet, mehr oder weniger, wie auch immer dran gearbeitet. Vielleicht kommen wir mal so RichtungEnde des Projekts, vorläufiges Ende, wie auch immer, was haben wir denn erreicht in der Zeit, wie weit sind wir gekommen? Eric willst du was dazu sagen?
Ja, also wir hatten am Ende schon ein lauffähiges System, denke ich. So in in einer gewissen Form. Also auch noch eine Besonderheit.
Ich hatte eine installierte Instanz, so kurz kurz vor ersten potentiellen Abnahmetermin.
Ja, also wir hatten's tatsächlich oder Dom hatte es tatsächlich auch schon Deployed, weil sie auch immer nochmal einen Unterschied zwischenes läuft auf meiner lokal auf meine Entwicklungsmaschine und es läuft tatsächlich auf irgendeinem Server und ist unter einer Domain erreichbar, weil wenn man diesen Schritt geht dannfallen einem auf einmal immer noch irgendwie so zehn Sachen auf, die man irgendwie vorher nicht bedacht hat, das irgendwie Domains und Subdomainsfunktionieren müssen, dass man vielleicht einen CNAME-Eintrag auch konfigurieren können muss, und so weiter und so weiter, die ganze Continous Integration-Geschichte, dass dauert dann doch die ein oder andere Woche.Aber es lief, also man konnte durchaus Dateien hochladen, Metadate eintragen und einen validen Feed am Ende erzeugen.Das ging schon. Also war jetzt sicherlich nicht so das höchste der Gefühle und das auch nicht das, was wir uns anfags so erträumt haben, aberging schon. Also es ist nichtso dass irgendwie wir so völlig in ein Loch gerannt sind. Wir hatten eigentlich permanent einigermaßen lauffähige Software mit zunehmenden Features Set.Aber haben uns schon gegen Ende in vielen verrant, glaube ich, in vielen Features. Vielleicht auch,Eine Eigenheit noch: Da wir als Frontend Team ein bisschen eher angefangen haben.Hab ich von von Anfang an quasi nicht auf API ein Frontend gebaut, sondern also als Entwickler, ich ich sehe auch irgendwie ganz gern nicht nur irgendwie Zahlen durchs Terminal fliegen, das ist zwar auch ganz nett, abergerade so im Webkontext irgendwie was testen, da habe ich schon ganz gerne eine Webseite, wo ich irgendwie drauf rumklicke, wo ich auch irgendwie mal schnell ein Formular ausfülle und so weiter.Und da habe ich selbst von Anfang an quasi ein Frontend dafür gebaut, eben nicht basierend auf der API, sondern einfach als normale MVCGeschichte, also halt normales Serverside RenderingWebseite, wie man's halt so gemacht hat, auch vor zehn Jahren. Und dann später kam die die JavaSCript API davor,die API und das der JavaScript Client und es lief lange Zeit, also eigentlich bis zum Ende so ein bisschen parallel, weil immer wenn ich Features gebaut hab,dann hab ich die meist auch immer natürlich erstmal sofort testen wollen und nicht nur auf API-Ebene, sondern auch in meinem eigenen Frontend und ich glaub dieses ganze Parallel entwickelnhat auch ein bisschen Verwirrung gesorgt, auch beim Deploymen dann, wenn man nicht so richtig wusste, okay was ist jetzt denn eigentlich das Endfrontend? Weiß nicht an welcher Stelle man da hätte auch irgendwie besser arbeiten können.
Die Gefahr bei dem Ansatz dann quasi ein Frontend gleich vor deine Daten zu schnallen ist natürlich, dass du automatisch davon ausgehst, dass die Daten eine spezielle Struktur haben, klar haben sie,aber das dann auch bestimmte Prozesse darin abgebildet werden. Also wann kommt welches Datum rein? Sind die Daten valide und so weiter, so was, was man eigentlich ja dann im Layer davor abbilden möchte.Aber das ist generell ist es bei größeren Softwareprojekten wo du einen Backend und ein Frontend Team hast,immer ein Problem, da die richtigen Formate zu finden, die richtigen Absprachen, das ist immer ein Prozess, der hin und her geht.
Also also aus aus meinem Blickwinkel war's dann ungefähr so, dass unser nichtaltroistischer Drive war ja durchaus auch von einem gewissenFunding und und bezahlter Arbeit getrieben. Da gab's Termine wiederum, wo dann auf der Spiegelseite mitentschieden wurde, obDinge dann verwendet werden oder nicht und zu dem Zeitpunkt, wo wir da was abgeliefert haben, wo es dann im Endeffekt halt nicht. Also die ganz banale Geschichte ist, okay, Spiegel hat entschieden, das nicht zu verwenden, also ging's Funding an der Stelle nicht weiter. Also war es für uns dann auch noch nicht weit genug, um jetzt danochmal selber Gas zu geben und reinzuhängen, ohne dass wir irgendwie bezahlt werden, glaube ich. Das war glaube ich so der ganz banale,jetzt mal vorerstige Abschluss dieses Projekts, weil es ist jetzt zwar was dawas ein Grundstock wärefür den Radiator, aber es ist halt an allen Ecken noch nicht einsatzfähig genug. So, es ist nur eher so Working. Ich meineund von der Dauer, wir haben im Endeffekt ja ein halbes Jahr so reingesteckt hier in der Konstellation undbei dem Scope finde ich das durchaus auch legitim, was da rausgekommen ist. Also ich finde jetzt nicht, dass wir besonders langsam waren an der Stelle, sondern eher so okay, das ist ein großesDing und das hätte jetzt mit noch 'ner mit noch 'nem halben dreiviertel Jahr Funding hätten wir da durchaus noch was dann draus. Also das war schon auf dem Weg,sagen wir es mal so, aber es ist halt wirklich so es braucht halt noch mehrbezahlte Arbeit eigentlich von allen Seiten, Dazu kam ein bisschen, dass wir so wir hatten ein bisschen einen Verschnitt mit der Zusammenarbeit an der Stelle. Wer wann wieviel oder Pause brauchte wegen persönliche Umstände jeweils, wobei ich auch denke, Projekte sollten sowas gut aushalten. Also bei mir gab's Nachwuchs, bei Eric ist Nachwuchs und und Änderungen passiert beiMichi und Letty gab's auch mal eine Pause, die sein musste und deswegen das ist das ist auch alles.Ich finde für ein halbes Jahr haben wir verdammt viel gerockt an der Stelle, aber es ist halt leiderkein Aspekt wirklich so weit vorgedrungen, dass ich sagen würde, okay das ist jetzt eine geile Basis für da kann man jetzt sofort aufsetzen und weiterrocken.So, das war mein persönlicher Exit an einer Stelle plus wegen Nachwuchs musste ich auch gucken, wo die Kohle herkommt, um ehrlich zu sein.
Ich glaub das der Vorteil war hier auch ein bisschen Nachteil.Ja, ich meine, wir haben ja diese Gelegenheit gesehen, so ah okay, jetzt können mal mehrere Leute gleichzeitig loslegen und jetzt haben wir ein Jahr Funding und das ist ja eigentlich immer total toll so und danach sehnt man sich. Problem ist nurdas wir natürlich von null angefangen haben und das ist gerade für so ein Open Source Projekt schwierig. Ne, weil du ja eigentlich erstmaldie erste Zeit eigentlich erstmal abtasten muss. Eigentlich eigentlich hätte man erstmal mehrere Testballons starten müssen und Dinge ausprobieren müssen. Man hätte vielleicht auchnicht vom Start weg zum Beispiel mit dem Frontend loslegen müssen, weil eigentlich die Würze dieses Radiators liegt nun mal im Backend, also natürlich braucht manauch etwas, wie man's benutzt so, aber quasi die Kernidee istdas ist ja, glaube ich, auch bisher noch gar nicht so klar gesagt worden, was der Radiator letzten Endes eigentlich ist. Der Radiator isteine Serversoftware, die im Prinzip einen kompletten Podcast-Host darstellt. Aber eben auch für Personal Use, also es ist sozusagen sowohl ein System, wasmacht mit, ich veröffentliche mein Podcast.Als auch ich mache jetzt hier meinen eigenen Podcast Provider auf. Ob das kommerziell ist oder irgendwie für eine Community, völlig egal. Aber im Wesentlichen ist die gesamte Funktionalität und die Workflows, die es letzten Endes auch abbilden soll, gedacht für den Server.Jegliche Funktionalität, die da drin ist, wird über ein API angeboten und das erlaubt halt unter anderem auch die jaErschaffung eines User Interfaces über dieses API und alles begann hier zwangsläufig, dadurch, dass das jetzt so ein ready Setgo und jetzt ist die Kohle da und zack und jetzt haben wir alle Zeit und jetzt fangen wir alle gleichzeitig an und dann standen halt alle so ein bisschen so voreinander, ja was denn jetzt eigentlich zuerst und was ist denn jetzt hier eigentlich Phase? Obwohl sich das eigentlich hätte alles noch so ein bisschen austarieren müssen. Also hättenwir sagen wir mal schon mal ein Jahrzumindest so mit einer mit zehn zwanzig Prozent der Energie über ein Jahr verteilt, so schon mal die ersten Sachen ausprobiertja? Ohne gleich diesen Anspruch mit, das muss dann auch gleich die finale Lösung sein. Hätten wir sicherlich ein bisschen bisschen besseren Startpunkt gehabt, aber daswar halt nun mal nicht so, also da konnte man ja jetzt auch nichts ändern und ich sage auch nicht mal hätte die Gelegenheit nicht nutzen können, aber das war definitiv etwas, was es dann ein bisschen schwierig gemacht hat. Zumal ich jetzt auchin der Betrachtung, was hier eigentlich wann, wo, wie sein sollte mir auch noch nicht so hundertprozentig sicher bin, ob die Struktur, die es jetzt gefunden hat, auch wirklich das ist, womit man weitergehen solltedie Grundlage ist auf jeden Fall so ein Teil der Grundlagen ist auf jeden Fall da.Aber gerade wenn man das jetzt als Open Source Projekt weiterführen möchte und,was ich vielleicht gewinnen wäre auch noch Leute, die Lust haben sich insbesondere dieses Backend mit reinzuwerfen, weil da ist nochSehr sehr sehr viel Gold zu heben.Muss muss man halt schauen, dass dass man erstmal diese diese Grundlage im im Backend irgendwie hinbekommt.Aber eben auch natürlich immer parallel versuchen das auch gleich zu benutzen, ne? Also warum wird eigentlich dieser Podcast nicht über einen Rediator ausgeliefert.Oder wird er.
Nee, wird er nicht. Aber die also ich habe eine andere Theorie dazu. Also beziehungsweise eine ähnliche Theoriewarum das Ganze nichts geworden ist? Ist auch immer klug, irgendwie daneben zu stehen und sagen und und kluge Kommentare reinzuwerfen.
Muss ja auch schon auch sagen, Alex hat ja in dem Projekt eher so eine Beraterfunktion eingenommen, die durchaus die ich zu würdigen weiß, technisch, aber so jetzt, du hattest ja leider nicht Ressourcen, um wirklich aktiv mit zu programmieren.
Ich war an den Player in der Zeit ganz schön eingenommen.
Um die Perspektive praktisch einzuordnen.
Ja also was diesem Projekt oder was generell würde ich fast sagen Open Source Projekten meistens fehlt ist Projektmanagement.Und zwar alle unsere Open Source Projekte, die wir im Podlove Schirm haben, die zeichnen sich dadurch aus, dass wir immer eine Person haben, die da die dominante Rolle einnimmt und da die Arbeit dafür leistet.Und alle Projekte, da würde ich mal sagen, der Publisher ist gerade so am Limit, passen auch noch in den Kopf eines Entwicklers.Und ich glaube, dass der Radiator ein solches Projekt ist, dass man nicht mehr alleine stemmen kann.Das ist einfach von der Komplexität und was man da alles beachten muss und wie viel Zeit das kostet, Features daran zu entwickeln, ist es nicht möglich für einen einzelnen Menschen daszu machen.Und das ist kein, glaube ich, kein Problem, was originär für Podlove ist oder für den Radiator, das ist glaube ich generell in der Open Source Szene, so dass man keine solche komplexe Software findet.Die ohne Projektmanagement ohne irgendwie den das Funding durch irgendwie ein größeres Unternehmen,die explizit sich auf die Fahne geschrieben haben: Wir bauen uns irgendwie ein Ökosystem an Entwicklern auf, weil wir Sachen Open Sourcen und wir machen Community und Projektmanagement dazu.Ohne das ist es verdammt schwer, so ein so ein Projekt zu stemmen. Und da ist es halt auch so selbst wenn wir jetzt,ich glaube auch hätten wir zehn Entwickler mehr gehabt, wären wir am Ende auf das gleiche Problem gestoßen. Das ist nicht eine Frage von Ressourcen gewesen, das ist einfach nur eine Frage gewesendes Fokus und der Koordination beziehungsweise der Synchronisation von Arbeit.
Lachst du wegen Fokus und Spiegel?
Lachen wegen Fokus und Spiegel, ja, ja, ja, ja, ja.
Ach so, ja, ja, das war Absicht.
Immer ein Problem des Fokus.
Ich gebe Alex völlig recht. Ich gebe Alex völlig recht. Das Team hat auf jeden Fall diese,wenn man wirklich Frontend gleich mitmachen will, was man auch hinterfragen kann, da gebe ich auch völlig Recht, aber das hat allein im Backend vielleicht schon zwei bis drei Leute für die Zeit gebraucht und abda brauchst du, ab einem Team würde ich sagen von drei., brauchst du mindestens jemanden, weil das einfach zu groß wird für den Kopf, brauchst du jemanden, der von außerhalbdas leitet der also nur Management oder Organisationsaufgaben übernimmt.
Also diese ganze Eigenschaft eines eines PMs an der Stelle eines eines Produktmanager ist wirklicheinfach wichtig wegen der Größenordnung an der Stelle und auch wegen der Entscheidungen, welchen Aspekt wir von dieser großen Masse an an der Eier legenden Wohlmichsau, die dieser Rediator, der im Endeffekt dann wurde, auch die man verfolgt, da braucht's einfach,eine Person, die da den Hut auf hat und das macht er, wenn man ehrlich ist, waren wir also alle fünf Beteiligten an der Stelle, ich nehm jetzt mal Tim mit rein,haben diese Position so nicht aufgefüllt, das istwirklich so von von Tim kam am meisten Input und von uns Entwicklerinnen gab's halt äh ab am meisten pragmatische, okay, lass uns doch mal irgendwo eine gute Kante setzen, damit esirgendwie einen Viable Product werden kann. Das Problem war aber, dass zumindest, wenn ich jetzt mal aus meiner Perspektive spreche, aber so habe ich's erleb,dass von uns entwickelt und keiner wirklich die Lust hatte oder denWillen diese Verantwortung für dieses Projekt an der Stelle so zu übernehmen und ich denke dadurch, dass wir alle auch an unterschiedlichen Aspekten gearbeitet haben. Von dem Ding wär's auch wirklich eine schwierige Doppelrolle gewesen, so dann das sowohl das Projekt,zu bestimmen mehr oder weniger als auch die Entwicklungsarbeit für seinen Bereich zu machen
Ich würde sagen, das wäre ganz gefährlich auch so eine Doppelrolle eigentlich und selbstTim als jemanden, wenn man jetzt aus SCRUM herausdenkt, Tim als jemanden, der der Product Owner ist, sollte diese Doppelrolle des Managements eigentlich dann auch nicht noch übernehmen. Du brauchst eigentlich ein Außenseitende Person, die gucktwas haben wir denn für Kapazitäten, wie hat denn der Tim jetzt priorisiert undist für das Team irgendwie auch wirklich alles da, dass arbeiten kann, dass das sollte niemand aus dem Entwickler Tim Team. Entwickler Tim.Es sollte niemand aus dem Entwicklerteam auch machen. Würde ich sagen.
Also mein Blick war halt ressourcentechnisch, weil wir hatten halt jetzt geradedie Leute und noch noch eine Person hinzuzunehmen, wäre auch schwierig gewesen. Also ich hätte es gerne gemacht, glaube ich, also wenn man das so wirklich relativ frühzeitig gemacht hätten. So, also hier zum Beispiel, also von von der Art und Weisewie eben beratungstechnisch, Alex der ab und zu reingegräscht ist, aufgrund seiner Berufserfahrung. Wenn wir dieKohle abzweigen hätten können und Alex die Zeit gehabt hätte, da PM zu machen für mal ein halbes Jahr. Das wäre schon super. Es hätte funktioniert wahrscheinlich.Ich weiß nicht, ob ich persönlich dann des Produktes rauskäme, wie sehr das demZiel entsprochen hätte, dass ich persönlich hätte, aber es wäre zumindest so ein Konsistent koherentes Ziel geworden, was es jetzt hier leidermehr oder weniger aufgrund der verschiedenen Anforderungen auch dann nicht wirklich wurde, sondern wirklich so im kleinen Zeh in in allen Ecken.
Ja, also ich muss aber auch mal ein bisschen Selbstkritik reingehen. Also ich hätte schon gerne mehr noch die Rolle des Kommunikators gespielt, die ich ja eigentlich bis dahin eigentlich auch immerso inne hatte bei Podlove. Für mich kamen halt zwei Sachen erschwerend hinzu, also gerade im Februar, als wir dannlosgelegt haben bin ich ja gerade nach Spanien gezogen und hatte sozusagen so ein halbes Jahr soganz anderen Film auf einmal so vor meiner Nase und musste musste mich damit irgendwie beschäftigen und es fiel mir dann einfach extrem schwer dass da irgendwie so mein Kopf auch nur so so parallel ablaufen zu lassen.Das so das Eine und dann natürlich durch diese Distanz war ich auch eigentlich so meines mächtigsten Werkzeugsberaubt, weil unter normalen Umständen.Also ich hätte halt so richtig Bock gehabt mich eigentlich die ganze Zeit nur in Zug zu setzen und irgendwiemit jedem von euch irgendwie mal so einen Tag zu verbringen, um einfach immer wieder diese Gedankendurchspülung zu machen, die so bisschen meine Methode ist. Das mag jetzt nichtdie Methode sein, die du im Sinn hattest Alex, ne aber das hätte hätte sicherlich noch geholfen. Das, was,eine das andere ist, dass ich mich halt dann auch letztlich wirklich, und das hatte ich auch schon ein bisschen befürchtet,so locker und frei jetzt eigentlich diese Projekt Beziehung da mit dem Spiegel war, es es war trotzdem irgendwie immer so ein bisschen wie so ein Damoklesschwert im Raum, dass dann irgendwieja vielleicht dann auch zu dem passt, was sie vorhaben, weil das so ein bisschen dann so auch die Beute war, mit irgendwie, dann könnte man ja noch länger dran arbeiten und da merke ich halt auch immer wieder, also wenn Geld in irgendeiner Formso ein treibender Faktor ist oder ein erhaltender Faktor ist. Zumindest zu so einem Zeitpunkt, ja dannist das halt nicht dieselbe Dynamik, wie ich sie ja bei diesem Projekt am Anfang gehabt habe, wo wir unsausschließlich immer erstmal mit dem wichtigsten beschäftigt haben. Und dann den nächsten Schritt gegangen sind und den nächsten Schritt gegangen sind und sich das dann mehr oder weniger so organisch ergeben hat und und das da, da habe ich gemerkt, wie wie das wie komplettin mir gegen eine Wand lief und ja an der Stelle hat das sicherlich auch zu so einer Zerfaserung auch beigetragen.
Es war ja auch, das muss man mal dazu sagen, das erste Projekt der Größenordnung überhaupt für für Podlove, also alleProjekte waren im Grunde ein Personenprojekte. Der Webplayer war immer in ein Personenprojekt, also zwar immer wieder übergeben, an andere Personen, aber,eine Person im Grunde der Button, klar gab's irgendwie mal hier einen Designer und so, aber auch eine Person und auch der Publisher, gut der der Chemiker war äh zeitlang relativ aktiv, aber trotzdem war ich.
Aber das ist vielleicht auch schon wieder gekummt, denn dann gab's mal hier oder wieder einen Designer. Auf unserer Frage steht ja schon wieder, wieso gibt's keine Projektmanager im Open Source Bereich? Das kann man auch immer für die Designer und die Designer sind ja schon Teil des Teams.
Naja, die kommen und gehen bei uns, wenn man sich mal einen greifen kann, dann kriegt man irgendwie mal ein bisschen Input und dann muss man davon wieder ein paar Monate leben.
Du bleibst hier.
Ja nur so so als Kontext, also das war,wir sind da glaube ich unbewusst auch in diese diese Größe des Projekts reingerutscht einfach, weil wir wussten, okay, wir haben jetzt Budget, dann dann suchen wir uns einfach mal die Leute zusammen, die wir sonst nicht irgendwie in ein Boot bekommen hätten. So kurzfristig, weil einfachdas Geld da ist, aber dann haben wir die Komplexität nicht nicht verwaltet.
Man darf jetzt auch nicht vergessen, dass diese so dieses Chaos, in dem wir sonst normalerweise entwickeln. Das hat ja auch was sehr, wie soll ich sagen, Kreatives an sich. Das bestimmte Sachen, die man halt einfach ausprobiert, einfach nur, weil's gehtführen dann dazu, dass man da bestimmte Features entwickelt oder Aspekte an ein Produkt oder eine Software entwickelt, die es vorher wahrscheinlich in einem normalen Projekt einfach nicht gegeben hätte, weil niemand dafürdas Geld in die Hand genommen hätte, um das zu investieren.Das ist super. Also das, das macht ja auch Spaß, sich da quasi an einer bestimmten Thematik komplett abzuarbeiten, das von einer anderen Perspektive sich anzuschauen. Das funktioniert haltirgendwie leider nicht für für solche großen Projekte und da wäre es halt mal sehr interessant, ob esjemanden gibt, der das schon mal in so einem großen Projekt umgesetzt hat.
Ja, der möge sich bitte melden.Die Frage haben wir so konkret noch nicht gestellt und ich würde das gerne aber erklären, nämlichvon, wenn man dem jetzt so zuhört, könnte man noch sagen, okay, aber ihr sagt doch irgendwie, ihr habt irgendwie schon recht viel, jetzt zu viert erarbeitet, wieso arbeitet ihr denn jetzt nicht einfachganz ganz langsam weiter ohne Geld, in der Freizeit. Wie wir es ja vorher auch gemacht haben, da waren wir dann einfach sehr, sehr viel langsamer. Das wäre ja jetzt der,der logische Schluss. Wieso sind wir da jetzt an so einer Stelle geraten oder wieso ist es generell, vielleicht sogar eine Softwareentwicklung gutneu zu schreiben, nochmal anzufangen, nicht da weiterzumachen.
Also hat vielleicht auch jeder seine eigene Position dazu, aber bei mir mit dem Publisher, anfangs ging das einfach, weil einfach habe ich, glaube ich, in der entsprechenden Episode auch schon erwähnt, einfach komplett andere Lebenssituationen und da hatte ich einfach dieZeit und die auch die Motivation da einfach so lange dran rumzubasteln, bis es irgendwann mal live war.Und jetzt gibt's den Publisher ja immer noch und ich habe halt immer noch die Maintainerrolle davon. Also dasBeschäftigt mich in meiner Freizeit nebenher zur komplett geänderten Lebenssituation von nicht mehr Studenten und Single, sondern Vollzeitarbeitsstelle mit Frau und Kind.Und allein das Maintence des Publishers lastet mich eigentlich aus und solange ich dann noch Vollzeit nebenher arbeiten muss, ist einfach keine Zeit dafürzwei Open Source Projekte parallel zu entwickeln.
Wenn ich dann mal gleich mich anschließen mag an der Stelle, also bei mir ist auch die persönliche Lebenssituation, die sich verändert hat, also mit dem Nachwuchs hat sich einfachdas Zeitkontingent massiv nach hinten verschoben, plus meine Seite des der Erwerbstätigkeit ist nochrelativ offen im Moment und die Art und Weise, wie ich die gerade gestaltet habe, nämlich meine alte Firma zurück zu übernehmen in irgendeiner Form, ist auch noch nicht ausgestaltet im Sinne von okay, wie kommt jetzt der eigentliche Geldfluss zustande und da ist einfach diese freie Ressource für Open SourceSoftware,die jetzt nicht da reinfließt, die ist einfach nicht da. So und dann bin ich ganz ehrlich bin und mit der mit dem ganzen die Welt geht ja unter da draußen, ich weiß nicht ob ihr es mitbekommen habt,hat mir noch auch nochmal so ein anderes Gefühl von und wenn man das jetzt mit Nachwuchs und Betreuungssituation hat, dann ist es,also manche hatten dann so gefühlt mehr Ressourcen dann frei, also denen ging das gut, also für mich war das halt so gut wie nix. Ich hatte nahezu keinerlei Freizeit und danneben in dieses Open Source Projekt, es ist halt einfach nicht die höchste Priorität an der Stelle. Was ich interessant finde, wenn ich jetzt wieder mehr, also wenn ichpersönlich wieder mal in den Rhythmus komme, dass jetzt der Weltuntergang da draußen ein bisschen abnimmt unddie Verhältnisse geregelter werden, dann kann ich mir gut vorstellen, dass ich Aspekte, die wir hier gemacht haben, aufgreifen könnte, um was zu bauen. Zum Beispiel, was letztens auch kam: okay, gab's schon mal einen Feedvalidator? Also da hatte ich ja die Idee eigentlich auch, weil dadurch, dass ich auch in derImportseite gearbeitet habe, wie man denn existierende Feedsund Podcasts denn parsed, damit man die schön importieren könnte, dass man das einfach zu einem zusammen im Webplayer, zu eben so einer Podlove Preview für Podcast Publisher-Leute als Feedvalidator pluses ist automatisch 'ne Seite, also es ist so so ähnlich wie die ganzenPodcast Player basierten Webseiten, die die so haben, also die haben ja alle ein bisschen was dran. Also Castro hat eine und Overcast inzwischen und so weiter und iTunes Preview auch. Aber wirklich so als eigenständiges: Zack Bummdu zeigst das auf einen Feed und dann hast du halt eine schöne Webseite, wo du sowohl technische Informationen bekommst, dass du verbessern könntest an deinem Feed, als auch was abspielen. Das wäre dann so okay.Das wäre das, wo ich jetzt aufgreifen würde und den Code, den ich geschrieben habe, fürs Importieren, dann noch weitertreiben würde, um dann ein sauberes Elixir-Modul zu haben, das dann andere Leute wieder verwenden können, um dann vielleicht wieder weiter einzusteigen. Also ich würde praktisch.Also meine persönliche Wiedereinstieg in diese Sphäre wäre geradeein bisschen das den Code, den ich dazu beigetragen habe, jetzt so aufzugreifen, wie ich es für sinnvoll halte ein bisschen aufzuräumen, einzuarbeiten. Alleine was zu machen und dann sich wieder anzunähern, eine größere Aktion zu machen vielleicht. So, das wäre so,die Geschichte, die passieren würde, wenn denn die Zeit übrig wäre, die es im Moment hat, auch ehrlicherweise einfach nicht ist.
Gibt's bei dir Gründe? Entschuldigung, gibts bei dir Gründe Letty oder ist sowieso, wenn das Backend nicht weiterentwickelt wird, was soll man dann im Frontend machen?
Letty
1:09:27
Na ja, ich glaube woich halt häufig drüber gestolpert bin, dass einfach der Input nicht da war ist, dass die Nutzer gefehlt haben. So und es ist natürlich ein Frontend super schwierig zu entwickeln, wenn man, ich sage mal, im Glashaus sitzt.Klar, wir können uns alles Mögliche überlegen, uns noch die schönsten Farben und Hinweise und was weiß ich nicht überlegen, aber wenn die Nutzer nicht da sind, die uns aktiv Feedback geben. Und jedes kleine Feedback hilft halt einfach im Frontend, um voranzukommen.Dann kannst du halt nicht effektiv entwickeln. Ich glaube, das ist eher mein Problem am Ende gewesen, das ist dann häufig auch gegen Ende ja gewesen, so dieses okay, wir sind immer nur die Tester, nur wir oder vielleicht Tim, aber.Tim ist die Zielgruppe, gut das haben wir definiert, aber eben, es war halt sehr, sehr wenig und die, die Breite hat so ein bisschen gefehltum Input von anderen zu bekommen und ich glaube, davon leben halt auch viele Projekte. Ich weiß nicht, da wird Alex wahrscheinlich auch ein Lied von singen können, wenn er mit den ganzen Podcasterinnen einfach zu tun hat, ständig die irgendwie sagen, hallo, hier funktioniert was nicht mit dem Webplayer, so hast du ja die den Austausch und der war bei unsüberhaupt nicht da und ich glaubdas ist für mich im Frontdend ganz ganz schnell ein Problem, weil wenn ich im Backend bin, genau da kann ich mir meine Insel suchen und hab erstmal so ein bisschen vielleichtschneller einen Erfolg, aber im Frontend ist das ganz, ganz fix, sondern okay, ich baue mir irgendwas und ich weiß aber nicht, ob das sinnvoll oder der größte Mist grad ist. Das wuare halt son bisschenschöner irgendwie einen Ansatzpunkt zu haben mit einem Frontend, wo wir konkrete Userinnen haben, die einfach auch Feedback geben und sagen, eywas ist das da für ein Scheiß, den ihr da gemacht habt? Warum ist das so strukturiert, wie es gerade strukturiert ist? Also ich meine.So kommst du halt ja irgendwie im Frontend find ich nur so weiter und dann was Alex vorhin auch gerade schon meinte, die ganze UX Sache ist ja alles noch nicht mit bedacht, wennman aber Nutzer hat, Nutzerinnen hat, dann kommen die Sachen irgendwie von ganz alleine auf einen zu.
Ja, das stimmt. Ja, ich wollte auch, glaube ich, noch so ein bisschen daran hinaus, dass der Status des Projekts, obwohlwir viele Features entwickelt haben, jetzt natürlich nicht so ist, dasseiner heute, weil ich mal eine halbe Stunde Zeit habe, kurz aufs Projectboard gucken kann und sagt: Ach, das Issue wurde ja vorher genauso fest definiert, das und das Design gibt's den Button, kann ich ja jetzt mal doch entwickeln.So in diesem Status ist das Projekt einfach nicht und dem Projekt würde es selbst wenn man sagt, wir haben aus denseltsamsten Gründen jetzt doch wieder Zeit alle vier dran zu arbeiten, würden wir vielleicht trotzdem sagen, aber okay, den und den Teil schmeißen wir weg, das und das denken wir, wissen wir jetzt schon, das denken wir hier nochmal neu und so weiter. Deswegenist es leider nicht so einfach da wiralle vier nur sporadisch Zeit haben oder selbst wenn andere dazu kommen, das Projekt auch einfach nicht in einem Status ist, wo man von außen einfach mal draufspringen kann. Und auch da finde ich, sieht man wieder:Für so ein großes Projekt braucht's dann einfach irgendwie noch eine andere Rolle, die eben sowas wie das Issueboard oderSpezifikationen und Anforderungen irgendwie auf dem aktuellen Stand hält oder mal definiert.
Aber weil du es gerade so schön sagst so von außen draufspringen, das ist immer so diesergroße Open Source Traum, dass man irgendwie so Source Code ins Internet stellt und dann dann kommen die Horden an und contributen Code, aber die Realität sieht dann doch anders aus. Also nicht, dass keiner kommt,aber die brauchen ja dann trotzdem jemanden, der ein Händchen hält und letztendlich, je mehr Leute da sind, desto mehr Arbeit ist es trotzdem für den Hauptmaintainer.Also ist halt nicht so, dass es dann mehr den Maintainer Arbeit abgenommen wird oder dass sich die Arbeit verteilt, dass jemand einfach kommen könnte, was contributed und dann wieder geht. Also da muss er schon irgendwie zum einensich erstmal reinfinden und braucht dairgendwie Händchen halten, muss dann was contributen, dann ist das Feature da und muss von diesem Moment an maintained werden und häufig gehen die Leute dann aber wieder und muss trotzdem noch maintained werden, also.Ja es ist so eine generelle Missmisskonzeption wie Open Source funktioniert, die da auch mit reinspielt.
Ich habe eine Vorstellung davon was vermutlich der erfolgreichere Wegsein könnte, so von hier aus. Und das hat einfach extrem viel damit zu tun, dassman erstmaleine gewisse Relevanz anstreben sollte. Und dazu müsste vermutlich das Projekt erstmal in mehrere Bestandteile zerschlagen werden oder man konzentriert sich nur auf eine einzige Stelle und versucht die erstmalfür sich in der aktuellen Situation, und das war nicht nur in unserer aktuellen Situation, sondern in der Situation, in der sichquasi auch alle Nutzer, alle potenziellen Nutzer befinden, zum Erfolg zu führen. Also nützlich zu machen, damit esdadurch sozusagen interessant werden kann. Interessant aus jeder Richtung, also interessant im Sinne von:Man arbeitet an etwas, man kommt dann auch relativ schnell zum Ziel, man erreicht so eine Nützlichkeit,Leute benutzen das, weil's nützlich ist, es wird auf einmal wieder interessanter, weil Leute das benutzen. Mankommt schneller zu neuen Erfahrungen, Erkenntnissen, da ist noch ein überschaubarer Scope ist, kann man auch noch viel dran ändern und konzentriert sich erstmal nur auf diesen kleinenteil und wenn man das Gefühl hat, okay, alles klar,das funktioniert jetzt, dass nützt auch schon Leuten etwas, dass man dann zusieht, dass man von dort aus Schritt für Schritt schon mit einer gewissen Geradlinigkeitdie ganzen anderen Teile dieser Perlenkette so langsam da auf den Faden drauf geschoben bekommt. Einfachweil's halt überschaubar ist, weil man dann irgendwie so einen kleinen Teil auch schneller Hilfe ranholen kann, weil du eben nicht gleich mit so einem, oh hier ist ein mega komplexes Projekt, was nur zu fünfzig Prozent durchspezifiziert ist und wir versuchen irgendwelche Leute, die irgendwie irgendwo irgendwie helfen können, dass wir von fünfzig auf fünfundsiebzig Prozent kommen.Dass das nicht attraktiv ist, das erklärt sich ja irgendwie von selbst. Und Eric, wir haben da auch schonauf dem letzten Kongress schon mal drüber gesprochen sozusagen über diesen Ansatz und ehrlich gesagt sehe ich auch immer nochdas als den richtigen Weg an, dass wir quasi ein bisschen wegkommen von dieser Cruxdass der Radiator ja im Prinzip mit allem bricht, hin zu einem mehr evolutionären Ansatz, der schaut, okay, was haben wir, was können wir jetzt sozusagen verbessern, was wäre jetzt der wichtigste Teilden langsam mit dem existierenden Ökosystemverbinden und schauen, dass man dann sozusagen so ein Sog, so eine Sogwirkung erzeugt, sowohl für Entwickler als eben auch für die Nutzer.Das war jetzt die allgemeine Beschreibung. Ich kann auch noch genauer werden, aber ich weiß ja immer noch nicht, wie lange dieser Podcast sein soll.
Da ich das transkribieren muss.
Das sind wieder die vollkommen falschen Zwänge an der Stelle, ja?
Letty
1:16:52
Tja hättet ihr jetzt ein System, wo ihr jedem Mitpodcaster, jeder Mitpodcasterin eine Rolle zuweisen könntet und ihr einen Stück Podcastschnipsel geben könnt zum transkribieren würde sich quasi die Arbeit von alleine machen.
Das wäre natürlich auch ein ganz cooles Projekt.
Das haben wir auch schon vor in mehreren Jahren mehrfach diskutiert und besprochen und der Sourcer, ja, genau.Es gibt schon für alles eine Lösung. Sie muss nur noch programmiert werden, spezifiziert ist alles.
Die Idee ist da, jetzt müsst ihr es nur noch umsetzen.
Da ist glaube ich ein ganz guter Punkt, so der Radiator an sich, als Idee ist natürlich nicht schlecht, aber jetzt als ergreifbares,erstellbares Produkt ist er glaube ich erstmal so in derMottenkiste, wer jetzt angefangen worden ist. Das heißt, es bräuchte praktisch an der Stelle wirklich nochmal: okay, was sinddenn die offenen schicken Komponenten, an denen Leute wirklich ansetzen könnten, die jetzt mit Energie hier mitmachen wollen. Ich meine, ein Teil dieses Podcasts ist ja schon auch so ein bisschen Leute auf die Idee bringen, hey da kann man eigentlich contributen und dakommen auch coole Sachen bei raus und bitte greift jetzt nicht den Radiator as is auf und macht das, sondern fragt vorher nochmal oder nehmt eine dieserBrotkrumen, die jetzt Tim wahrscheinlich gleich in den letzten vier Stunden dieser Folge verteilen wird.
Letty
1:18:20
Alle zucken zusammen. Ja, er kann weit ausholen.
Ich denke hier muss ein Begriff fallen, der bisher noch nicht gefallen ist, ja? Und zwar was ist eigentlich der Rediator tatsächlich wirklich in seinem Wesen? So.
Als hätte ich's nicht ein paar Mal gefragt, ne?
Man muss sowas ja auch herleiten, ja?
Jetzt sprechen wir über dieses ideale Bild.
Die Radiator Vision.
Vision. Genau, man muss so eine Vision nehmen, die Tim äußert und dann die nochmal eindampfen und dann was ihr hört, vielleicht ist genau das, was gebaut werden muss. So, jetzt. Dein Weswegen.
Okay, also der Radiator ist ein Podcasting Betriebssystem. Ja, es ist nicht ein Produkt,es ist ein Ort an dem verschiedene Komponenten zusammenkommen und gemeinsam irgendwie eine fette Party feiern.
Klingt ja gleich viel weniger komplex.
PodOS.
Aber endlich mal wieder Party in Corona Zeiten, also.
Na ja, aber versteht ihr, was ich meine? Ja, dasssozusagen die Komponenten eben auch entkoppelter vielleicht erstmal zu denken sind und dann langsam eben zusammenfinden zu einem so einem organischen System, aber dass man nicht versucht von vornherein irgendwie hier ist die Eier liegende Wollmilchsau, sondern wir kümmern uns erstmal um die Sau und dann um die Milch und dann um die Wolle und dann rüber.
Erstmal um die Straße zwischen allem anscheinend. Also das ist so ein bisschen die Geschichte oder?
Auch, aber dazu müssen erstmal die einzelnen Dinge ja erstmal existieren und ich will gleich mal ein Beispiel geben, womit man anfangne kann.
Schlimmstes Timwort "auch" schlimmstes Timwort beim Spezifizieren: "auch". Sowohl als auch.
Die Sau will ja auch noch trinken, da brauchts ein Wassersystem, einen Abfluss.
Ja, na ja gut, also, so bin ich.Du wolltest ja was Konkretes hören, ne? Also werden wir mal konkret.Was fehlt derzeit den Podcastern am meisten? Was ist sozusagen eine Funktionalität, die extrem wichtig ist? Jeder braucht, aber keiner hat im Sinne von, man benutzt Podlove Infrastruktur.Na? Downloads!Wir haben keinen Downloadserver. Wir sind nicht in der Lage, mit dem Podcast Publisher die eigentliche Kernfunktion, nämlich das Ausliefern einer Mediendatei zu organisieren. Das ist eine Funktion, die existierteinfach nicht.Und das ist aber eine total wichtige Funktion und zwar ist sie das weil es halt erstmal jeder tun muss und vor allem, weil sie auch eine der populärsten Komponenten touchiert, die wir eigentlich im Publisher haben, nämlich die Analytics.Die Kontrolle über die eigenen Medien, die Kontrolle über das, was den Podcast ausmacht, das ist sozusagen die Essenz. Nur mit WordPress können wir das haltnicht oder bin dann nur sehr eingeschränkt mache, haben wir auch schon mal drüber diskutiert, dass man das dann vielleicht doch nochmal irgendwie reinmacht, dass man da die Files im Wordpress hochlädt und so und dann kommenaber gleich wieder viele Problematiken mit Performance und so weiter, also du kriegst ja so einen WordPress in dem Moment, wo du viele User hast,egal ob's der Feed ist der abgerufen wird oder die Dateien, kriegst du ja so schnell die Knie weggehauen. Das ist halt nicht feierlich. Und das ist quasi schon mal eineGrundvision beim Radiator, das hatte ich ja auch Eingangs schon erklärt:er soll abstrahlen, er soll diese Dateien in die Welt bringen. Das ist die Aufgabe von diesem Teil im wesentlichen, also vor allem imEffekt und weil das das Allerwichtigste ist und weil das ja auch quasi das metallische Ende ist, also da wo wir dann eben wirklich die Außenwelt erreichen und wowenn das nicht funktioniert, sowieso überhaupt nichts funktioniert. Du kannst noch so schöne Frontends haben und Transkriptionsdditoren und allen möglichen Schnickschnack und Pipapo, wenn du nicht in der Lage bist, diese scheiß Mediendatei von einem Server auf ein Telefon zu spielen, dann bist du einfach sogar komplettraus aus dem Spiel. Also:Download ist wichtig. Und das gut zu organisieren. Und das wäre etwas, worauf ich mich gerne konzentrieren würde in diesem ersten Schritt. Und zwar, indem man einfach mal das Problem Download auch umfangreichlöst. So, also sowohl wo halte ich die Datei,wie gehe ich mit neuen Versionen von der Datei um? Wie erzeuge ich daraus eine URL? Wie kombiniere ich das mit einem CDN? Wie gehe ich damit umdie Datei im Webplayer eingesetzt wird, dass ich dann HLS mache, das ist also nicht eine Datei ist, sondern dass ich halteine Aufnahme in verschiedenen Bitraten, Auflösung und so weiter aufgesplittet in zehn Sekunden Blöcke in einer Directory Struktur oder irgendeiner binär Datenbankvorhalte und wenn halt im Webplayer irgendwie auf zwei Stunden fünfzehn geklickt wird,sofort genau nur dieser eine Block in dem Moment geladen wird und dass wenn der User aus einer Wohnung rausgeht und diesen Webplayer laufen lässt und von seinem internen WLAN auf wackeliges 3G umschaltetdas Telefon sagen kann so, hör mal, jetzt kommen die Daten mal nicht so schnell, ich hätte gerne mal eine niedrige Bitrate. Das ist einfach seit Jahren akzeptierte und Standardtechnologie im Internet. Wirtun das nicht. Wir bieten das nicht an. Wir haben das nicht und es ist einfach eine Grundlage. Und dazu halt eben auch gleichmitzudenken: Okay jetztverwalten wir Zugriffe, wie machen wir dann eben die Datensammlung für die Analytics? So und das ist sozusagen der erste Punkt und wenn als Serverlösung, wie das ja generell im Radiator angedacht ist, existiert. Nur diese Komponente,die sich erstmal nur darum kümmertDateien zugespielt zu bekommen, die irgendwo abzulegen und sie wieder auszuliefern, wenn danach gefragt wird und die Zugriffe zu notieren für Analyticsund ein API anzubieten, dass man das in den Publisher einbauen kann,dass ich quasi Podlove Radiator, Download Module in Wordpress installiere und dann kann ich halt auf einmal diesen kleinen Server, der irgendwo läuft, benutzen, um dort meine Mediendateienzu verwalten. Und schon wäre allen geholfen. Der Scope ist sehr überschaubar, man kann das testen, man kann vor allem dieses Dingerstmal Feature Complete machen im Sinne von den jetzt genanntenAnforderungen, kommen sicherlich noch ein paar dazu, aber das ist, glaube ich, im Wesentlichen das, worum's geht und das ist überschaubar, da brauchen wir kein Usermodell, da braucht man kein das ist sozusagen alles erstmal nur für sich, aber daswürde aus dem Stand ein Problem lösen für jeden Publisher User,Es würde ganz viele neue Features automatisch machen, indem es HLS unterstützt, weil auf einmal an der Webplayer überall viel besser funktioniert und man auch noch viel bessere Analytics nebenbei dabei machen kannund man hätte mal so einen definierten Ort, wo die eigenen Dateien sind, die nicht nur irgendwelche Files in irgendwelchen Directories auf irgendwelchen FTP-Servern sind.Damit kann man Erfahrungen machen, da kann man irgendwie einen Entwickler und zwei Entwickler vielleicht auch mal noch eine dritte und eine vierte Person, die das sich anschaut und sagt so hier gucke mal, beim HS ist ja noch ein Bug und so weiter. Es ist überschaubar. Damit kann man das irgendwie machen. Und dann entsteht auf einmal ein Wert und dann entsteht auch sozusagen ein erstes Lebenszeichen.Und dann fängt man an in diesem Betriebssystem diese ganze Kette immer weiter zu machen. Das heißt, das Downloadsystem braucht natürlich einen Medienarchivsystem.Was das sozusagen Meta verwaltet, dieses Medienarchivsystem wird von einem Episodensystem benutzt, was halt diese Vorstellung einerPodcastepisode hat, die dann wiederum natürlich zusammengeht und diese Komponenten haben wir auch teilweise schon eben mit der Vorstellung, was ist ein gesamter Podcast, was ist ein Netzwerk von Podcasts? Und dass man dann eben auch anfängtdie eigentliche Vision des Radiators zu erzielen, dass er nämlich quasi dann dein ständiger Begleiter ist über die gesamte Zeit der einer Podcastproduktion.Die, wie ihr ja wahrscheinlich jetzt im Rahmen dieses Podcasts festgestellt haben durftet, schonTage und manchmal Wochen, wenn nicht sogar monatelang vor einer Aufnahme beginnt.Und auch dort muss jemand an der Straße stehen und sagen: "Halloich bin's, dein Podcast Betriebssystem. Wie kann ich dir heute helfen?" Du möchtest irgendwann eine Sendung machen,kein Problem, sagt mir das doch einfach, dann merke ich mir das schon mal, dass du diese Sendung machen möchtest.Und dann hast du zwei Wochen später eine Idee und du hast eine Webseite in deinem Browser offen und das würde doch super zu diesem Thema passen,ja, dann klickst du da oben in deinem Bookmarklet rein und dann öffnet sich deine Webseite und dann ist dieser Link schon mal in deinen Shownotes und dann hast du den notiert und das System merkt sich auchwer das gemacht hat und wenn ein anderer aus dem Team das macht,dann ist der Link auch noch in dieser Liste drin, dann steht aber dahinter, dass das jetzt nicht von Tim kommt, sondern von Eric oder von Michi oder von Letty oder von Alex oder von Dom oder von wem auch immer.Und dann können da mehrere Leute reinschauen und man kann das sortieren und man hat eine schöne Outline und man sortiert sich das zusammen und irgendwann ist es dann soweit und dann fängt die Sendung an.Und dann sagt man, okay, alles klar, dann machen wir doch mal aus diesen Shownotes auch noch gleich die fertige Marschrichtung und dann verwandelt sich dieser Outline auf einmal in so einer ArtPräsentation, die man irgendwie im Web durchklicken kann, wo man dann sozusagen von Seite zu Seite von Dings zu Dings hat, diese ganzen Linksdirekt vor der eigenen Nase hat. Die Sendung aufnimmt, vielleicht noch nebenbei auch noch ein paar Änderungen macht und sich das System das irgendwie auch gleich merkt und dannAufzeichnet und so weiter, bis es dann wieder in diese andere Richtung geht so.
Es ist ganz einfach.
Alles ganz einfach.
Nur das, alles braucht man und wer jetzt Lust hat, das zu entwickeln, der darf sich.
Idee ist da, könnt ihr frei nutzen
Ja, aber ohne Visionen kommt man doch nirgendswo hin. Also das ist doch einfach mal, also man muss auch wissen, wo man hin will. Und das istsozusagen, ich habe mit mehreren Leuten darüber gesprochen und ich habe da diese die Idee über Jahre jetzt irgendwie äh äh weiter iteriert undPodcaster, die diesen Spaß kennen, die die haben da einfach einen feuchten Schlüpfer bei diesem Ausblick.
Also generell, ich weiß nicht, wir können auch mal Richtung Ausblick gehen, oder ist das schon der Ausblick?
Mache gerne. Ich wollte auch.
Nochmal konkreter auf Tim eingehen, also nochmal zurück zu dem Downloadmodul Standaloned, so was gehe ich mit, alsogrundsätzlich der Ansatz irgendwie eine Komponente zu nehmen, die erstmal richtig zu bauen oder ins Netz zu stellen. Das ist sicherlich der richtige Weg, weil einfach der Scope überschaubar ist, wie du auch sagst, nur ist es nichtso klein, wie's klingt, weil du natürlich brauchst du sofort ein Nutzermodell und brauchst eine Identifizierung, weil sonst könnt ihr ja jeder irgendwie Dateien auf deinen Server packen, Gigabyte-Weise undvon diversen Inhalten.
Wenn es fertig ist, aber was ich meine ist: Wir haben derzeit überhaupt gar kein HLS-Download. Wir haben noch nicht mal ein.
Egal ob HLS.
Was ein FFMPG aufruft und das macht. Ja aber einfach was zum spielen.
Ich weiß nicht, ich könnte eigentlich wollte ich ja die wollte ich die Bridge ganz elegant nehmen zum Ausblick. Ich versuch's einfach nochmal. So lange bis wir zum Ausblick kommen/
Dann in Ordnung, in Ordnung, versuch's nochmal.
Weil nämlich das, was wir gerade hier tun mit den Podlovers Podcast ist ja so, dass wir so wenig wie möglich WordPress verwenden. Das hat einen guten Grund.Auch quasi da, so wie wir Dateien hosten, so wie wir unseren Feed ausliefern, das sind ja quasi möglichst isolierte, eigene Systeme. Die Webseite wird nicht von WordPressselber geserved, sondern ist woanders gehostet.Die Idee wäre jetzt natürlich anzufangen und mehr Bestandteile und, da kommen wir wieder zu dem, was wir eigentlich vom Radiator noch da ist.Oder Sachen, die wir da gelernt haben, isoliert zu verwenden und der Download-Server ist tatsächlich so eine der ersten Ideen, die wir auch hatten.Den anzubieten. Es gibt allerdings da Schwierigkeiten. Also es ist jetzt tatsächlich, finde ich es jetzt so erstmal einen Download Server mit einem begrenzten Nutzermodell zu hinterlegen"Das ist realisierbar. Man muss aber an die Realität denken, dass die meisten unserer Hörerinnen oder Podcasterinnen ,wahrscheinlich große Überschneidung,tatsächlich das dann selber hosten müssten.Und da ist dann schon wieder der Punkt, eigentlich würden wir, dass ja lieber als Service anbieten. Und dann kommen wir zu dem Punkt dann müssen wir aber irgendwie Kohle dafür bekommen, weil sonstkönnen wir die Server nicht betreiben? Und da beißt sich so ein bisschen die Katze in den Schwanz, weilwir könnten natürlich super tolle Infrastruktur dahin zimmern und sagen und jetzt nehmt ihr hierDateien liegen jetzt auf S3, klickt euch doch mal einfach in S3 Account, das ist ja super easy und hier da ist dein Docker Compose und da schmeißt du es dahin und dann startest du das und dann stehen die meisten wahrscheinlich da und sagen, ja, das ist ja sehr schön, ich habe hier übrigens 'nen FTP und eine MYSQL Datenbank.
Aber musst du doch nur in der Compose YAML die Configs ändern und die Passwörter dort reinkopieren.
Also das muss ja, es wenn wir unsere Nutzerinnen mitnehmen wollen, dann muss es ein Weg sein. Natürlich soll soll das Open Source sein. Natürlich soll das jederzeit überall gehostet werden sein können, aber für den ersten Schritt,müssen wir das irgendwie selber anbieten können und zwar mit Mitteln, die wir zur Verfügung haben. Sonst geht's nicht.
Ja, heißt Plus.
Ich dachte Eric springt rein.
Oh mein Stichwort.
Ja. Wird das die nächste Sendung?
Ach so, ich darf jetzt gar nichts mehr sagen?
Doch doch nee, ich frage nur, wird es die nächste Sendung? Und wenn ja, willst du einen Ausblick geben?
Denke es macht schon Sinn.
Das passt doch eigentlich super dazu, weil im Prinzip ist ja Plusgenau diese Idee der einzelnen Komponenten, die man jetzt erstmal unabhängig von dem gesamten Dingen benutzt. Das ist so ein bisschen der kleine gehostete Garten von Modulen, die später im ganzen Radiator mal wichtig sind.
Also im im Grunde ist Plus also Publisher Plusgenau das, was Tim gesagt hat, nämlich eine Komponente mal durchgebaut, nur also ist hier eben nicht der Downloadmodul, sondern in äh der erste Instanz, ein Feedproxy.Weil ich mir eben auch gedacht habe, okay ich habe jetzt zwar Motivation hier weiter in die Richtung dieser Radiators zu bauen. Aber ich muss das mal aus einem anderen Winkel sehen und einfach malund nachdem sich das hier in alle Winde verlief, einfach aus eigener Kraft Solo bauen weilja, das das bin ich gewohnt als Einzelkämpfer irgendwie einfach loszumarschieren und mein Ding zu machen und niemanden nach irgendeiner Meinung zu fragen. Und hab's mal gebaut.Ist derzeit in der Beta, hat auch schon ein paar Podcasts drauf, also es läuft schon undwar auch für mich interessant,Der Feedproxy selbst ist halt ein relativ einfaches, also ein einfaches Modul, also auch Programmatisch. Also was das Ganze macht ist, das liefert den Feedfür dich aus und nimmt dadurch die die Last zum Beispiel von deinem Server und kann auch Subscriber Statistiken für dichdann generieren für dich als Podcasterin.Und auf technischer Ebene macht's halt nichts anderes als den Feed regelmäßig abzuholen und dann die Feedzugriffe, die Feeddateien auszuliefern anstatt der originalen Feddatei.Das komplexe an dem ganzen Ding ist tatsächlich eher das Drumherum, also dass die ganze Nutzerverwaltung, die die Oberfläche, Accountmanagement, Billing kommt noch dazu, weil's ja jetzt ein Bezahlservice ist.Auch nicht zu unterschätzen. Aber ein ganz gutes Experiment, um wirklich mal so ein, so einen minimalen, kleinen Service so komplett durchzubauen.Und Ziel ist es schon, also das Ganze ist noch in der Beta, aber ich ich denke bin ich mal irgendwie doch mal irgendwo noch eine Woche Zeit finde, dann kriegt man das auch malin die Postbeta gehoben das ganze Ding um Features nach und nach zu erweitern.Perspektivisch möchte ich schon auch Komponenten daraus Open Sourcen. Also mein erster Ansatz damit war tatsächlich, dass sofort,auch als Open Source anzubieten, bis ich festgestellt habe.Das ist viel, viel, viel mehr Aufwand für mich wäre, dass gleichzeitig Closed Source und Open Source anzubieten, weil du den Code einfach komplett anders strukturieren musstmit okay, diese Billigkomponente und sowas, das will ich eigentlich gar nicht Open Sourcen, das heißt,ich muss es trennen, dann brauch ich aber irgendwie zwei Systeme, wo ich irgendwie einmal die Accounts und Nutzer habe und dann das eigentliche System, was oben Source ist und dann muss jetzt irgendwie verknüpfen, dann braucht's wieder APIsund an der Stelle habe ich mir gesagt, okay ich mache das erstmal einfach alles komplett closed Source und lasse es irgendwie so starten,schaue, ob's irgendwie Traktionen gewinnt und dann kann ich's, wenn's einigermaßen erfolgreich ist, am Ende immer noch Open Source Komponenten draus extrahieren.Ja und da stehe ich gerade. Also grundsätzlich da ist gerade Bewegung drin immer noch, also plus.podlove.org.Davon rede ich gerade.Das ist ein Service, an dem ich gerade baue, der genau diesen Gedanken verfolgt. Kleine Komponenten zu bauen, diederzeit einfach im Publisher nicht möglich sind. Und das nächste, die nächste Komponente wäre sicherlich auch ein Download-Modul.Einfach weil sie es anbietet, weil's einfach seit es den Publisher gibt wie Timsschon sagt, einfach irgendwie ein klaffendes Loch ist. Leute müssen eigentlich immer noch einen FTP nehmen und da irgendwie ihre Dateien hochschieben und das ist schon lange nicht mehr zeitgemäß.
Und wenn man Lust auf Backend oder Elixir hat, dann kann man sich da bestimmt bei dir melden und oder bei Tim melden. Und dann wird man ins Projekt eingeführt und sehr willkommen.
Ja odervielleicht haben Leute ja da auch sozusagen ganz eigene Aktivitäten. Ich meine, ich habe ja auch schon mal ein bisschen angerissen ja, also auch diese Idee einesTranskriptionseditors man, das haben ja verschiedene Leute schon umgesetzt. Auphonic hat da so eine Variante und das ist ein relativ komplexes Problem, aber was halt bisher noch keiner umgesetzt hatwas ja so die Idee also was ja bei uns unter Sourcerer läuft, so dass man ebendie Transkription, also sagen wir mal so, das Interesse an einem Transkript steigt ja eben mit der Anzahl der Hörerinnenund Hörer. Ja, also umso mehr Leute so einen Podcast hören, umso größer ist auch das Interesse an diesem ganzen Mehrwert und an solchen Transkripten, klar. Unpropulärer PodcastFragt dann halt auch keiner danach. Nicht, dass jetzt ein Transkript nicht für jeden irgendwie nützlich sein könnte, aber es gibt da sozusagen eine gewisse Bereitschaft und wir haben ja schon gesehen beim Shownotsprojekt, wie das im Prinzip funktionieren kann, für diese Shownote. Und genauso könnte es eben auch da funktionieren,das heißteinfach dieses Konzept zu verfolgen mit jeder schnappt sich irgendwie eine Minute, ja? Und dann hast du eben so einen Podcast wie diesenMit Ansage quasi dann auch in zehn Minuten transkribiert.
Weil wir genau zehn Minuten immer senden.
Ne, weil einfach genug Leute sich eine Minute schnappen und
die Mieterebene hätte das halt so in zehn Minuten am Laufen, insofern ist er nicht schlecht.
Ist immer die Frage, wie sportlich man sowas aufzieht und wie man das komuniziert.
Metaebene as a Service, wäre auch nicht schlecht, oder? Metaebene Hörer as a Service, könnte man das auch in dem Podloveuniversum.
Metaebene Hörer as a Service, ja weiß ich nicht.
Das sind dann so Mehanical Turks, oder? Das ist doch die Variante.
Ja, wenn sie sich schon irgendwo beim Tim anmelden müssen, dann können sie auch.
Ja, ich will ja nur sagen, es gibt genug Ideen, wo man sich irgendwie in dieser Welt irgendwie einbauen kann und auch so einen Downloadmodul halt irgendwie gibt's halt so bestimmte Dinge, also zum Beispiel:Und das war ja das, womit ich mit Astro ganz am Anfang schon mal nachgedacht hatte, dass man eben auch wirklich so ein Streaming-Modul baut, ja? Weil streamingist auch wichtig.Gut das wird jetzt im Wesentlichen durch HLS abgelegt. Damals haben wir noch eine andere Richtung gedacht. Oder dass man zum Beispiel auch automatisch aus seinem Podcast so eine Radiostation machen kann, dass man sagen kann,mach einenStream auf, ja? Biete einen Stream, den man wie Internetradio abonnieren kann und da wirfst du dann eine Playlist von deinem Podcast drauf und immer wenn man da drauf klickt, läuft grade irgendwas.